Hilfe in Krisen
Neuer Leiter der Psychosozialen Notfallversorgung in Dingolfing-Landau

Landratsamt Dingolfing-Landau
Landrat Werner Bumeder (2 v.l.), Thomas Schmid (r.) Abteilungsleiter am Landratsamt und Uli Schüll (l.) Sachgebietsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung wünschten Sebastian Lommer viel Erfolg.

Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, ist am 1. Juni Sebastian Lommer von Landrat Werner Bumeder zum Leiter der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im Landkreis ernannt worden. Mit dieser Ernennung übernimmt Lommer die Gesamtverantwortung für die Koordination und Weiterentwicklung der Psychosozialen Notfallversorgung im Landkreis.
Die Psychosoziale Notfallversorgung unterstützt Menschen, die durch belastende Ereignisse wie schwere Unfälle, plötzliche Todesfälle oder andere Krisensituationen emotional stark betroffen sind. Darüber hinaus begleitet sie Einsatzkräfte bei besonders herausfordernden Einsätzen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung psychischer Belastungen.
Notfallseelsorger und ihre Leistungen gewürdigt
Landrat Bumeder lobte Lommer und sein Team für ihr großes ehrenamtliches Engagement: „Die Psychosoziale Notfallversorgung ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Hilfs- und Rettungsstrukturen. Menschen in Ausnahmesituationen benötigen nicht nur medizinische Hilfe, sondern oft auch menschlichen Beistand und professionelle Unterstützung.“ Darüber hinaus sprach Bumeder auch über die ehrenamtlich tätigen Notfallseelsorger im Landkreis Dingolfing-Landau. Diese arbeiten sehr eng mit dem Team der Psychosozialen Notfallversorgung zusammen und stellen einen unverzichtbaren Teil der Krisenintervention dar. Auch sie erhielten lobende Worte für ihren Einsatz am Nächsten.
Die PSNV im Landkreis Dingolfing-Landau bewältigte im vergangenen Jahr über 100 Einsätze, die Tendenz ist hier weiterhin steigend. Die Einsatzzahlen zeigen, wie wichtig eine psychosoziale Unterstützung sowohl für Betroffene als auch für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren Hilfsorganisationen bei Großschadenslagen und Unglücksfällen ist, sagte Lommer.








