Ferkelerzeugung
Hubert Aiwanger besucht landwirtschaftlichen Betrieb in Petzlsdorf

Carina Metzner
Hubert Aiwanger (2. v. l.) und Jutta Widmann (r.) besuchten den Hof der Familie Aigner.

Stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sowie Landtagsabgeordnete Jutta Widmann (beide Freie Wähler) haben den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Aigner in Petzlsdorf besucht. Bei einem Gespräch informierten sie sich, wie Widmann mitteilt, über die Arbeit des Familienbetriebs und die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft.
Die Familie Aigner verbindet Ferkelerzeugung mit Kartoffelanbau und Ackerbau. Im Mittelpunkt des Austauschs standen insbesondere die Bedingungen in der Ferkelerzeugung. Nach Angaben der Familie belasten hohe Produktionskosten, steigende Anforderungen und umfangreiche gesetzliche Vorgaben die Betriebe. Auch die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für Investitionen und die langfristige Planung wurde thematisiert. Widmann bezeichnete bäuerliche Familienbetriebe als Teil des Mittelstands und verwies auf deren Bedeutung für die regionale Wertschöpfung. „Gerade diese Unternehmen stehen für regionale Wertschöpfung, unternehmerische Verantwortung, Arbeitsplätze und eine enge Verbindung zu ihrer Heimat“, erklärte sie. Auch die politischen Rahmenbedingungen spieltem eine Rolle. Widmann, deren Fraktion Teil der Bayerischen Regierungskoaliton ist, forderte, Betriebe müssten wirtschaftlich arbeiten können, ohne durch zu viele Vorschriften und Bürokratie belastet zu werden.
Bedeutung der Landwirte für die Wirtschaft Bayerns
Aiwanger betonte die Bedeutung der Landwirtschaft für die bayerische Wirtschaft und die regionale Wertschöpfung. Beim Besuch werde deutlich, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf die tägliche Arbeit und unternehmerische Entscheidungen in den Betrieben hätten.








