„Gemeinsam stärker“

Arnstorfer Ortsvereine wollen sich besser vernetzen

Man kennt die Gesichter, man sieht die Logos bei Veranstaltungen, doch was genau verbirgt sich hinter den Aufgaben der Nachbarvereine? Diese Frage nahm der VdK-Ortsvorsitzende Josef Koll zum Anlass, eine Brücke zu bauen.

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Xaver Pongratz und Josef Koll am Obstlehrgarten

Xaver Pongratz und Josef Koll am Obstlehrgarten

Von Redaktion Landau

Basierend auf dem Gedanken des Vereinsnetzwerks, die lokale Gemeinschaft enger zu verzahnen, haben in einer Zeit, in der das gesellschaftliche Miteinander oft digitaler wird, zwei Arnstorfer Traditionsvereine ein Signal für die gelebte Nachbarschaftshilfe und das lokale Netzwerk gesetzt, wie diese mitteilen. Unter dem Leitgedanken „Voneinander wissen - füreinander da sein“ initiierte der VdK-Ortsverband Arnstorf ein neues Konzept, das die örtlichen Vereine näher zusammenrücken lässt.

Man kennt die Gesichter, man sieht die Logos bei Veranstaltungen, doch was genau verbirgt sich hinter den Aufgaben der Nachbarvereine? Diese Frage nahm der VdK-Ortsvorsitzende Josef Koll zum Anlass, eine Brücke zu bauen. Sein Ziel: den monatlichen VdK-Stammtisch als Plattform zu nutzen, um anderen Vereinen eine Bühne zu bieten.

Synergien nutzen und das Netzwerk mit Leben füllen

Die Umsetzung ließ nicht lange auf sich warten. Koll fand in Xaver Pongratz, dem Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Arnstorf, sofort einen Mitstreiter. Beide zeigten sich einig: Nur wer die Arbeit des anderen kennt, kann Synergien nutzen und das örtliche Netzwerk mit Leben füllen.

Den Auftakt dieser neuen Vorstellungsreihe gestaltete der OGV. Xaver Pongratz präsentierte einen Jahresrückblick, der weit über das klassische „Garteln“ hinausging. Der OGV setze bereits im Kindergartenalter an, um den Kleinsten die Natur spielerisch näherzubringen. „Es geht darum, die Begeisterung für unsere Schöpfung von klein auf erlebbar zu machen“, so Pongratz. Ein Aspekt der Gespräche war die Verknüpfung aktueller Marktthemen. Im Rahmen der Städtebauförderung sei die Barrierefreiheit ein zentrales Anliegen. Hier zeigten Koll und Pongratz auf, wie eng die Interessen beider Vereine verzahnt seien. Josef Koll betonte die Vorfreude auf das künftige Zusammenwirken, um Lösungen für ein lebenswertes Arnstorf gemeinsam voranzutreiben.

Dass Vernetzung keine Einbahnstraße sei, zeigte die Kurzvorstellung des VdK. Getreu dem Leitbild des Verbandes stehe das soziale Miteinander im Mittelpunkt, das besonders in den Ortsverbänden durch Solidarität und ein starkes Gemeinschaftsgefühl verwurzelt sei. Josef Koll informierte über kommende Schwerpunkte, insbesondere über die Informationsveranstaltung am Samstag, 21. März, um 14.30 Uhr im Gasthaus Hilz in Holzham. Dort wird über „Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vollmacht“ referiert. Auch der Tagesausflug wurde angekündigt.

Der Abend klang bei anregenden Gesprächen und der Gewissheit aus, dass man in Arnstorf gemeinsam stärker sei. Dieser „Startschuss“ sei der erste Schritt auf einem Weg, der die Arnstorfer Vereinskultur enger verweben soll.

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