ALE Niederbayern
Staatspreis für die Flurneuodnung der Landauer Grieswiesen

Salzluft.net
Die Anlage von Kiesbänken, Totholzstrukturen und Flachwasserzone wurden durch die Flurneuordnung erst möglich gemacht.

Bei einem Festakt in der Münchner Residenz hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU), die auch für die Ländliche Entwicklung zuständig ist, am Donnerstag elf herausragende Projekte mit dem Staatspreis gewürdigt. Darunter war auch die Renaturierung der Isar bei Landau - genauer: der Flurneuordnung Landauer Grieswiesen.
Begleitet und finanziell gefördert wurde das ausgezeichnete Projekt vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern, das seinen Sitz ebenfalls in Landau hat. Für die Dorferneuerung Baierbach mit der Umnutzung des Wiesmerhofs im Landkreis Landshut wurde das ALE Niederbayern bei der Staatspreisverleihung gleich ein zweites Mal ausgezeichnet, wie das Ministerium mitteilte. Mit den Staatspreisen im Rahmen des Wettbewerbs „Land.Dorf.Zukunft“ werden vorbildliche Projekte der Ländlichen Entwicklung ausgezeichnet. Sie sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert.

Matthias Balk/StMELF
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber zeichnete das Landauer Projekt des ALE am Donnerstag in München aus.
Die Flurneuordnung an der Isar verfolgte das Ziel, landwirtschaftliche Flächen aus dem Überschwemmungsgebiet zu verlagern, erinnert das Ministerium. So seien Hochwasserschutz und Wasserrückhalt nachhaltig verbessert worden. Gleichzeitig hätten Betriebe von besseren Bewirtschaftungsbedingungen und effizienten Grundstückszuschnitten profitiert. Die nun hangparallele Nutzung mildere Bodenerosion bei Starkregen. Erst das Verfahren habe die Renaturierung ermöglicht: Aus der stark verbauten Isar entstand ein naturnaher Fluss mit neuem Seitenarm. Außergewöhnlich sei dabei die intensive Beteiligung der Landauer gewesen.








