Landwirtschaft

Lang und staubig: So lief die Ernte in Oberframmering vor 100 Jahren ab

Von Ende September und oft bis Weihnachten wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Getreide gedroschen. Der Oberframmeringer Alfons Brunner sen. hat Heimatforscher Nik Söltl davon erzählt.

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Haidlfing, Ende der 1920er Jahre: Wenn die Dampfmaschine auf den Hof kam, war das ein Ereignis, besonders für die Kinder. Um das tonnenschwere Ungetüm mit Eisenreifen, das Dampflokobil (Dampfmaschine), von Hof zu Hof zu transportieren und dort einsatzbereit zu stationieren, brauchte man Zugkraft (hier ein Gespann mit drei Pferden), einen erfahrenen Fuhrknecht und einen technisch versierten Maschinisten (hier mit Heizschaufel) zum Einrichten der Dreschgarnitur für den nächsten Einsatz. Archivfotos: Nik Söltl

Haidlfing, Ende der 1920er Jahre: Wenn die Dampfmaschine auf den Hof kam, war das ein Ereignis, besonders für die Kinder. Um das tonnenschwere Ungetüm mit Eisenreifen, das Dampflokobil (Dampfmaschine), von Hof zu Hof zu transportieren und dort einsatzbereit zu stationieren, brauchte man Zugkraft (hier ein Gespann mit drei Pferden), einen erfahrenen Fuhrknecht und einen technisch versierten Maschinisten (hier mit Heizschaufel) zum Einrichten der Dreschgarnitur für den nächsten Einsatz. Archivfotos: Nik Söltl

Alfons Brunner (1921-2018), als zweiter Sohn des Bauern Josef Brunner sen. in Oberframmering aufgewachsen, erinnerte sich gut an die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, wo er als heranwachsender, kräftiger Bursch alle

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