Bauamt bestätigt

Endlich Endspurt: Landauer Isarbrücke steht kurz vor der Öffnung

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Die Arbeiten auf der Fahrbahn der Landauer Isarbrücke neigen sich dem Ende. Auch wenn bis zum Jahreswechsel noch unter der Brücke gearbeitet werden soll - die Verkehrsfreigabe soll noch in der ersten Novemberhälfte erfolgen.

Die Arbeiten auf der Fahrbahn der Landauer Isarbrücke neigen sich dem Ende. Auch wenn bis zum Jahreswechsel noch unter der Brücke gearbeitet werden soll - die Verkehrsfreigabe soll noch in der ersten Novemberhälfte erfolgen.

Auf einen genauen Tag festlegen will sich Thomas Ruhland wegen der novemberlichen Witterungsverhältnisse nicht. Der Abteilungsleiter für den Konstruktiven Ingenieurbau beim Staatlichen Bauamt Landshut bestätigt bei unserer Nachfrage am Montag aber: Die Landauer Isarbrücke steht nach rund 20-monatiger Bauzeit kurz vor ihrer Öffnung für den Autoverkehr. Eine Freigabe bis Mitte November hält Ruhland für realistisch. Näheres könne seine Behörde in wenigen Tagen per offizieller Pressemitteilung verkünden.

Komplettsperrung hat gefruchtet

Die sechswöchige Komplettsperrung in den Sommerferien, bei der auch Radfahrer und Fußgänger noch einmal Umwege auf sich nehmen mussten, habe sich gelohnt, lautet seine Bilanz. Hier hätten Arbeiten durchgeführt werden können, für die sonst im Herbst eine aufwendige Einhausung nötig gewesen wäre.

Derzeit laufen die Arbeiten an den Übergangskonstruktionen, also dem Bereich zwischen Brücke und Straße auf dem „Festland“. „Diese Übergangskonstruktionen sind mitunter das Wichtigste an der ganzen Brücke“, sagt Ruhland. Denn könnte sich das Material bei Temperaturveränderungen nicht ausdehnen, würde das Bauwerk schnell wieder beschädigt. „Wichtig ist, dass das Material arbeiten kann. Die Übergangskonstruktion gleicht die Bewegungen aus“, sagt Ruhland. Auch das Gerüst unter der Brücke werde schon teilweise zurückgebaut.

Freigabe ist nicht gleich Bauende

Wichtig ist dem Abteilungsleiter die Unterscheidung, dass Verkehrsfreigabe nicht gleich Baustellenende bedeutet. „Wir werden bis Ende des Jahres Arbeiten an der Brücke haben. Aber wenn unten im Uferbereich gearbeitet wird, interessiert es den Verkehrsteilnehmer nicht, der kann die Brücke schon wieder befahren“, sagt Ruhland. Die lange Zeit der Umwege hat dann endlich ein Ende.

Die Übergangskonstruktion zwischen Brücke und Fahrbahn auf dem „Festland“: Der tiefe Spalt im Boden ist die Dehnungsfuge.

Die Übergangskonstruktion zwischen Brücke und Fahrbahn auf dem „Festland“: Der tiefe Spalt im Boden ist die Dehnungsfuge.

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