Schockmoment

Altes Gemäuer in der Schulstraße in Waldmünchen stürzt ein

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Mit einem lauten Krachen hat sich die Seitenwand des leerstehenden Stadls verabschiedet.

Mit einem lauten Krachen hat sich die Seitenwand des leerstehenden Stadls verabschiedet.

Die Schulstraße gleicht am Sonntagnachmittag einem Trümmerfeld. Ziegelsteine liegen auf der Fahrbahn, für Autos ist kein Durchkommen mehr. Kurze Zeit vorher haben Anwohner zunächst knackende und knirschende Geräusche und daraufhin ein lautes Krachen gehört: Die komplette Seitenwand eines gemauerten Stadls war eingestürzt.

Laut Beamten der Polizeistation Waldmünchen ist dabei - zum Glück - niemand verletzt worden. Das Gebäude, das sich neben dem ehemaligen Schmidbräu befindet, steht seit Jahren leer. Und auch die herabfallenden Steine hätten keinen weiteren Schaden an den umliegenden Gebäuden oder Fahrzeugen verursacht.

Zur Schadenshöhe wollten die Polizisten vor Ort noch keine Schätzung abgeben. Und auch die Ursache sei noch unklar; der Einsturz stehe aber wahrscheinlich nicht mit dem Unwetter in Verbindung.

Auch ein Fachberater des THW ist vor Ort.

Auch ein Fachberater des THW ist vor Ort.

Vor Ort waren auch die Feuerwehr Waldmünchen mit Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck und Kreisbrandmeister Andreas Bierl sowie ein Fachberater des Technischen Hilfswerks. Laut KBI Auerbeck ist auch der städtische Bauhof verständigt worden. Man habe die Einsturzstelle zunächst großflächig abgesperrt, „weil nicht klar ist, ob noch was nachkommt“.

Außerdem wurde die Schulstraße für den Verkehr gesperrt. Anwohner, die am Montag mit ihrem Auto in die Arbeit müssen, hatten allerdings die Gelegenheit, ihr Fahrzeug umzuparken.

Die Polizei verständigte sowohl den Eigentümer des eingefallenen Stadls als auch die am Nebengrundstück tätige Baufirma, damit auch diese ihre Gerätschaften in Sicherheit bringen kann.

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