Polizeikontrolle
Mehrere Motorradfahrer mit manipulierter Maschine in Roding ertappt

Josef Heigl
Die Rodinger Polizei nimmt auch künftig bewusst Motorradfahrer ins Visier ihrer Kontrollen.

Bewusst lauter fahren, das ist bei manchen Motorradfahrern durchaus beliebt. Im Rahmen einer gezielten Kontrollaktion führte die Polizeiinspektion Roding deshalb am Sonntagnachmittag Verkehrskontrollen in Zell durch. Dabei stellten die eingesetzten Beamten bei mehreren Motorrädern technische Veränderungen fest, die insbesondere zu einer deutlich erhöhten Geräuschentwicklung führten. Bei einem 63-jährigen deutschen Motorradfahrer erkannten die Beamten eine veränderte Abgasanlage. Die mechanisch steuerbare Auspuffklappe war während des Fahrbetriebs geöffnet, wodurch die Geräuschemission deutlich erhöht war. Auch an der Harley-Davidson eines 44-jährigen Motorradfahrers wurden technische Veränderungen festgestellt. Neben einer während der Fahrt geöffneten Auspuffklappe war eine nicht zulässige Kombination aus Zubehör-Luftfiltergehäuse und Zubehör-Abgasanlage verbaut. Bei der Kontrolle einer 48-jährigen Motorradfahrerin stellten die Beamten eine mechanisch geöffnete Auspuffklappe sowie unzulässige Fußrasten fest. Aufgrund der vorgenommenen Veränderungen war die Betriebserlaubnis des Motorrades erloschen. Schließlich wurde ein 26-jähriger deutscher Motorradfahrer mit seiner KTM kontrolliert. An dessen Maschine fehlte der vorgeschriebene sogenannte DB-Killer. Auch hier war die Geräuschentwicklung deutlich erhöht. Gegen die betroffenen Motorradfahrer sind entsprechende Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Rodinger Polizei wird auch künftig im Rahmen gezielter Motorradkontrollen ein ganz besonderes Augenmerk auf unzulässige technische Veränderungen und die damit verbundene erhöhte Lärmbelastung legen.








