Infos aus dem Rathaus
Fehlende Wahlkuverts in Roding: Was Betroffene jetzt beachten müssen

Laube
Der Stimmzettel für die Landratsstichwahl ist nur dann gültig, wenn er im originalen Kuvert verpackt wurde. Die rund 200 Betroffenen, die kein weißes Kuvert in ihren Briefwahlunterlagen vorgefunden haben, können sich ein solches zusenden lassen oder im Rathaus abholen. Wer ungeachtet dessen schon gewählt hat, kann sich einen neuen Wahlschein ausstellen lassen, der bisherige verliert dann seine Gültigkeit.
Im Eifer des Gefechts ist es passiert. Bei etwa 200 der 4.700 Briefwahlunterlagen fehlt das weiße Kuvert für den Stimmzettel. Das sei der Nachteil des Zeitdrucks zwischen dem Wahltermin am 8. März und der Landratsstichwahl am 22. März, meint Wahlleiter Josef Köppl, der die Mitarbeiter der Verwaltung in Schutz nimmt.
Viele Hände haben zusammengeholfen, um die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl möglichst schnell auf den Postweg zu bringen. „Dabei hat jemand wohl kurzzeitig den Faden verloren“, schildert Köppl. Das kann bei dieser Menge passieren, ist aber vor allem für die Betroffenen ärgerlich. Köppl erklärt, was diese nun tun müssen.
Ein Abgleich mit den Zahlen der ausgegebenen Unterlagen und den noch vorhandenen Kuverts erhärtet die Vermutung, dass es sich um etwa 200 Betroffene handeln müsste. Köppl kann diese weder auf einen Ortsteil noch auf eine Gruppe von Buchstaben eingrenzen, da nach dem Wahltermin am 8. März 4.700 Briefwahlunterlagen gesammelt versandt wurden. Viele davon sind mittlerweile zurück im Rathaus.
Wer feststellt, dass er kein weißes Kuvert erhalten hat, kann sich ein solches zuschicken lassen oder im Rathaus abholen, erklärt Köppl. Der direkte Weg sei dabei wie immer der sicherste. Wer allerdings seinen Stimmzettel ohne Kuvert in den rosafarbenen Briefwahlumschlag gepackt oder dafür ein eigenes Kuvert verwendet hat, sollte noch schnell tätig werden. Denn in beiden Fällen würden die Stimmen ungültig sein, warnt der Wahlleiter. Ganz ohne Kuvert oder mit eigenem Kuvert, „das geht auf gar keinen Fall“. Dieses Vorgehen sei auch so mit der Regierung der Oberpfalz abgestimmt.
Wer am Bürgerservice neue Briefwahlunterlagen beantragt, erhält eine neue Wahlscheinnummer. Der bisherige Wahlschein verliert seine Gültigkeit und kann spätestens bei der Auszählung am Sonntagabend von den Wahlhelfern herausgefiltert werden. Über die Nummer auf dem rosafarbenen Kuvert wäre das theoretisch auch vor dem Wahltag schon möglich, hofft Köppl, dass sich der weitere Aufwand möglichst in Grenzen hält. Wer seine Unterlagen mit der Post zurückschickt, sollte diese sicherheitshalber bis Donnerstag abgeben. Im Postschlitz am Rathaus können die Briefe hingegen bis Sonntag, 18 Uhr, eingeworfen werden. Exakt 4.752 wurden bislang ausgegeben.












