Telefonbetrüger
Falscher Bankmitarbeiter erbeutet 3.400 Euro von einem Rodinger

Ein 48-jähriger deutscher Mann ist am Mittwochnachmittag Opfer eines sogenannten Vishing-Betrugs geworden. Dabei geben sich Betrüger am Telefon beispielsweise als Mitarbeiter einer Bank aus und versuchen, ihre Opfer zur Herausgabe sensibler Bankdaten oder zur Freigabe von Transaktionen zu bewegen.
Im vorliegenden Fall erhielt der Mann einen vermeintlichen Anruf seiner Bank. Im Verlauf des Gesprächs gab er mehrere TAN-Nummern an den unbekannten Anrufer weiter. In der Folge wurden mehrere unberechtigte Abbuchungen vom Konto vorgenommen. Der entstandene Vermögensschaden beläuft sich auf rund 3.400 Euro. Die Abbuchungen erfolgten im Raum Duisburg und Düsseldorf. Die Polizeiinspektion Roding hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor sogenannten Vishing-Anrufen und rät:
Geben Sie am Telefon niemals TAN, PIN, Passwörter oder sonstige Zugangsdaten für Ihr Online-Banking weiter.
Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen und beenden Sie das Gespräch im Zweifel sofort.
Vertrauen Sie nicht allein auf die im Telefondisplay angezeigte Rufnummer. Diese kann technisch manipuliert werden.
Rufen Sie Ihre Bank im Zweifelsfall selbstständig über eine Ihnen bekannte beziehungsweise offiziell veröffentlichte Telefonnummer zurück.
Bestätigen Sie keine Überweisungen oder sonstigen Transaktionen, deren Hintergrund Sie nicht zweifelsfrei kennen.
Wurden bereits Daten weitergegeben oder Transaktionen ausgelöst, sollte sofort die Bank kontaktiert und das Online-Banking gegebenenfalls gesperrt werden.
Grundsätzlich gilt: Bankmitarbeiter werden Sie nicht telefonisch dazu auffordern, TAN-Nummern zur angeblichen Überprüfung oder Sicherung Ihres Kontos weiter zugeben.












