Sana Kliniken

Palliativstation am Krankenhaus Bad Kötzting um drei Zimmer erweitert

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Dr. Bernd Hardmann (v.l.), Manuela Rauscher, Anna Fuchs, Dr. Bingener Eric, Dr. Nadine Schneider, Dr. Thomas Koch, Brigitte Ertl, Bürgermeister Markus Hofmann, Dr. Nicole Diederich und Christa Späth begutachteten die Erweiterung der Palliativstation.

Dr. Bernd Hardmann (v.l.), Manuela Rauscher, Anna Fuchs, Dr. Bingener Eric, Dr. Nadine Schneider, Dr. Thomas Koch, Brigitte Ertl, Bürgermeister Markus Hofmann, Dr. Nicole Diederich und Christa Späth begutachteten die Erweiterung der Palliativstation.

Von Redaktion Kötzting

Um schwer Erkrankten einen würdevollen Klinikaufenthalt am Lebensende zu ermöglichen, hat das Sana Krankenhaus Bad Kötzting gemeinsam mit dem Förderverein "Palliativstation im Landkreis Cham am Krankenhaus Bad Kötzting e. V." die Palliativstation um drei neue Zimmer erweitert.

"Diese Station ist für unsere Region von großer Bedeutung", sagt Dr. Nadine Schneider als verantwortliche Oberärztin der Palliativstation. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Thomas Koch dankte das Palliativteam Brigitte Ertl, Vorsitzende des Fördervereins, für die immerwährende Unterstützung. Bei einer Vorortbegehung gemeinsam mit Bürgermeister und Schatzmeister des Fördervereins Markus Hofmann verschafften sie sich einen ersten Eindruck.

Mit der Erweiterung wird das Sana Krankenhaus Bad Kötzting dem steigenden Bedarf gerecht und bietet jetzt insgesamt neun Betten auf der Palliativstation an, heißt es in einer Pressemitteilung der Sana Kliniken des Landkreises Cham. Mithilfe des Fördervereins wurden die neuen Zimmer mit wohnlichem Mobiliar und Einrichtungsgegenständen aufgewertet, um für den Patienten sowie dessen Angehörigen eine möglichst angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Mehr als nur ein Ort der medizinischen Betreuung

Palliativmedizin werde oft mit dem Sterbeprozess assoziiert, jedoch sei sie nicht ausschließlich auf Patienten in der letzten Lebensphase beschränkt. Vielmehr biete sie einen ganzheitlichen Ansatz in verschiedenen Phasen schwerer Krankheiten, unabhängig davon, ob der Patient eine Behandlung der Grunderkrankung fortsetzt oder nicht.

Der Schwerpunkt der Palliativmedizin liege darauf, die Lebensqualität zu verbessern, Symptome zu lindern und psychosoziale und spirituelle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Dies beinhalte nicht nur die Behandlung von körperlichen Beschwerden, sondern auch die Bewältigung von seelischen und sozialen Herausforderungen.

Ziel sei es, belastende Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Atembeschwerden oder Schwäche effektiv zu behandeln, um auch Raum für andere wichtige Dinge zu schaffen. Eine solche ganzheitliche Betreuung stelle sicher, dass Patienten in allen Aspekten ihrer Erkrankung unterstützt werden - über die rein medizinische Dimension hinaus.

Ein multiprofessionelles Team unter der Leitung von Oberärztin Dr. Nadine Schneider und Stationsleitung Anna Fuchs ermögliche es Patienten, individuelle Wünsche und Bedürfnisse zu realisieren. Verschiedene Angebote würden nicht nur Ablenkung bieten, sondern auch eine bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst und der Krankheit fördern.

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