BRK und Feuerwehr

Sie sorgen für die Sicherheit an den festlichen Tagen in Bad Kötzting

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Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter waren vonseiten des Roten Kreuzes am Pfingstmontag eingesetzt, um die rettungsdienstliche Versorgung zu sichern.

Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter waren vonseiten des Roten Kreuzes am Pfingstmontag eingesetzt, um die rettungsdienstliche Versorgung zu sichern.

Der Pfingstritt hat am Montag wie gewohnt Abertausende von Zuschauern angezogen. Um deren Sicherheit und die der Rittteilnehmer zu sichern, unternimmt die Stadt Bad Kötzting zusammen mit den Feuerwehren und den Rettungsdiensten einen enormen Aufwand.

In dieses umfangreiche Räderwerk sind neben der Polizei auch das Bayerische Rote Kreuz sowie zahlreiche Feuerwehren integriert. Schon Wochen vor den Festtagen laufen dafür die Vorbereitungen an, um am Pfingstmontag auf alle Notfälle reagieren zu können. Schon frühzeitig wurde der Rettungsplan bei einer Besprechung abgestimmt und auf aktuelle Anlässe angepasst. In diesem sind unter anderem Rettungswege und die Standorte für Rettungsdienst- und Feuerwehrfahrzeuge festgelegt, um rund um den Pfingstritt im Bedarfsfall für eine optimale Versorgung sorgen zu können.

Die FF Lederdorn informiert mittels der Lautsprecheranlage (hier bei der Montage am Feuerwehrzentrum) die Besucher entlang des Pfingstrittes.
Die FF Lederdorn informiert mittels der Lautsprecheranlage (hier bei der Montage am Feuerwehrzentrum) die Besucher entlang des Pfingstrittes.
Die FF Lederdorn informiert mittels der Lautsprecheranlage (hier bei der Montage am Feuerwehrzentrum) die Besucher entlang des Pfingstrittes.
Am Freitag vor Festbeginn testete die Feuerwehr Bad Kötzting die Befahrbarkeit des Festgeländes.
Am Freitag vor Festbeginn testete die Feuerwehr Bad Kötzting die Befahrbarkeit des Festgeländes.
Am Freitag vor Festbeginn testete die Feuerwehr Bad Kötzting die Befahrbarkeit des Festgeländes.

670 Reiter sind am Pfingstmontag dem Kreuz nach Steinbühl gefolgt, mehrere Tausend Zuschauer verfolgten den Ritt entlang des Prozessionsweges. Beim Roten Kreuz in Bad Kötzting waren am Pfingstmontag 35 ehrenamtliche Kräfte im Dienst. Diese besetzten zusätzliche zehn kreisverbandseigene Rettungsdienstfahrzeuge. Dazu standen weiter im Dienst der reguläre Rettungsdienstwagen (RTW) und der diensthabende Notarzt Dr. Karl Wendl. Zusätzlich war für den Pfingstritt Dr. Fabian Vogl als Notarzt vor Ort. Bewährt hat sich, so stellvertretender Rettungsdienstleiter Tobias Muhr, der den BRK-Einsatz am Montag leitete, dass das BRK ein Sanitätseinsatzzelt im Bereich der Metzstraße aufgebaut hatte, um bei Bedarf dort Patienten behandeln zu können, sollten etwa die Rettungsdienstfahrzeuge anderweitig bei Einsätzen gebunden sein. Allein entlang der Prozessionsroute standen neun Sanitätsfahrzeuge bereit.

Start am frühen Morgen

Vom Einsatzleitwagen, der an der Rettungswache an der Lehmgasse platziert war, wurden die Tätigkeiten des Roten Kreuzes koordiniert. Bei Einsatzbeginn gegen 6.50 Uhr dankte stellvertretender Rettungsdienstleiter Tobias Muhr an der Rettungswache allen für ihren Einsatz. Bereits zum 36. Mal wird vom Roten Kreuz dieser hohe Aufwand betrieben. Neben der Bereitstellung rund um den Pfingstritt ist vom Roten Kreuz in Bad Kötzting sowie Arrach zusammen mit den Helfern vor Ort aus Arrach und Lam auch der reguläre Rettungsdienst abzuwickeln. Theo Zellner, BRK-Kreisvorsitzender, übermittelte ebenfalls Grüße an die Einsatzkräfte und stellte dabei das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement heraus.

„Wir hatten im Zusammenhang mit dem Pfingstritt wenige Einsätze und dies trotz der hohen Temperaturen“, bilanzierte Tobias Muhr für den Einsatzzeitraum von 6.30 bis 15 Uhr. Bewährt habe sich auch, dass das BRK seine Rettungswache nunmehr im Bereich des Schulsportplatzes eingerichtet habe, dies heuer zum vierten Mal.

Entlang des Prozessionsweges standen vonseiten der städtischen Feuerwehren Liebenstein, Sperlhammer, Arndorf, Traidersdorf, Wettzell, Gehstorf und Weißenregen an zentralen Positionen mit Fahrzeugen und Mannschaften bereit. Zusätzlich waren zahlreiche Feuerwehrdienstleistende in die Organisation des Pfingstrittes als Ordner eingebunden. Mit ihrem Lautsprecheraufsatz auf dem Mehrzweckfahrzeug übernahm die Feuerwehr Lederdorn die Information der Pfingstrittbesucher entlang des Prozessionsweges. „54 Funkposten und 17 Feuerwehrfahrzeuge mit rund 120 FFW-Einsatzkräften waren entlang der Prozessionsstrecke eingesetzt“, informierte Michael Weiß. „Alles ist ganz ruhig gelaufen“, erklärte er im Gespräch mit unserer Mediengruppe.

Begehung am Volksfestplatz

Im Feuerwehrzentrum Bad Kötzting war die Einsatzzentrale bereits ab 5.45 Uhr besetzt. 20 Kräfte standen im Feuerwehrzentrum bereit, und weitere im Hintergrund, wie Bad Kötztings Kommandant, der am Montag im Stadtgebiet auch die Einsatzleitung hatte, informierte. In den Einsatzablauf eingebunden war heuer die UG-ÖEL aus Arrach mit deren Leiter Martin Silberbauer, nachdem ein neues Einsatzleitprogramm zum Einsatz kam. Dienstende war jeweils gegen 14.30 Uhr. Auch im Bereich des Festgeländes bereiten sich die Einsatzkräfte entsprechend vor. So wurden bereits am frühen Freitagnachmittag auf dem Festplatz die Rettungswege auf dem Volksfestplatz abgefahren und bei einer Begehung alle heuer nochmals verstärkt gesicherten Zufahrten in Augenschein genommen. Zudem war auch der Burschen- und Brautzug an beiden Tagen, insbesondere im Bereich der Zufahrtsmöglichkeiten, abzusichern. „An beiden Tagen waren dazu alle neun städtischen Feuerwehren in das Einsatzkonzept eingebunden“, so Weiß.

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