FFW-Einsatz

Schwelbrand in einem Sägespänebunker bei Blaibach

Artikel vorlesen
In einem der Bunker hatten sich Sägespäne entzündet.

In einem der Bunker hatten sich Sägespäne entzündet.

Von Richard Richter

Ein Schwelbrand in einem Sägespänebunker in Neukolmberg bei Blaibach (Landkreis Cham) hat am Mittwoch für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Aufgrund des Notrufs hatte die Leitstelle Regensburg kurz vor 11 Uhr eine Großzahl an Feuerwehren alarmiert, da es sich bei dem Objekt um eine weitläufige Schreinerei handelte.

„Nach der ersten Lageanalyse konnten wir einen Großteil der Feuerwehren teils noch auf der Anfahrt abdrehen lassen“, sagte Andreas Bergbauer vor Ort. Alarmiert wurden die Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet Blaibach, Chamerau, Runding und Bad Kötzting sowie der Schlauchwagenzug aus Bad Kötzting, die Blaibacher Drohnengruppe sowie die UG-ÖEL aus Arrach.

Der Rauch resultierte aus schwelenden Sägespänen in einem der Bunker und hatte sich über die Zuleitungen im Betrieb verteilt. „Von Vorteil war, dass der Bunker tags zuvor komplett geleert wurde“, informierte der Kreisbrandinspektor weiter. Damit war nur mehr die Tagesproduktion in dem Bunker.

Insbesondere die Atemschutzgeräteträger hatten mit der Hitze zu kämpfen.

Insbesondere die Atemschutzgeräteträger hatten mit der Hitze zu kämpfen.

Unter Atemschutz erkundeten etliche Aktive das Areal rund um den Bunker als auch dessen Inneres. Die Wasserversorgung zu den Bunkereingängen wurde über die Drehleiter der FFW Bad Kötzting sichergestellt, mit der auch die Atemschutzträger auf das Gerüst um den Bunker gebracht wurden. Schwer war - nicht zuletzt der hohen Außentemperaturen wegen - die Arbeit im Inneren für die Atemschmutzgeräteträger, die die Restmenge an Sägespänen aus dem Bunker schaufeln mussten, um die letzten Glutnester zu finden und abzulöschen.

Während ein Großteil der Feuerwehren teils bei der Anfahrt abdrehte oder in der Anfangsphase des Einsatzes aus diesem entlassen wurde, waren die Feuerwehren aus Bärndorf, Blaibach und Bad Kötzting bis 14 Uhr damit beschäftigt, den Bunker komplett zu leeren. Erst dann konnten auch diese Feuerwehren die Einsatzstelle verlassen.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte war zudem das BRK mit einem Rettungswagen vor Ort. Laut PI Bad Kötzting entstand kein Sachschaden an der Schreinerei.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.