Schnell gelöscht
Schmorbrand in Gewächshaus in Hohenwarth: Hausbesitzerin verletzt sich leicht

Kreisbrandinspektion Cham
Mit einem Be- und Entlüftungsgerät wurde der Brandrauch aus dem Gewächshaus abgesaugt.
Im Bereich der Elektroinstallation eines Gewächshauses hatte sich am Freitagabend in der Ortsmitte von Hohenwarth ein Schmorbrand entwickelt. Die alarmierten Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen und sorgten auch dafür, den entstandenen Brandrauch aus dem Gewächshaus und dem angrenzenden Wohngebäude zu bekommen.
Von drei verletzten Personen musste eine in ein Krankenhaus transportiert werden.
Auslöser sei laut Pressemitteilung der Polizei Bad Kötzting vermutlich ein Defekt oder eine Überlastung im Bereich der Stromverteileranlage gewesen.
Die 74-jährige Hausbesitzerin habe laut Polizei zunächst versucht, den Brand selbstständig zu löschen, was jedoch misslang. Deshalb wurde diverse Feuerwehren verständigt, welche den Brand schnell unter Kontrolle brachten. Am Freitag gegen 22.20 Uhr alarmierte die Leitstelle Regensburg aufgrund des eingegangen Notrufes neben den Feuerwehren aus Hohenwarth, Arrach, Ansdorf-Simpering, Gotzendorf und Bad Kötzting auch den Rettungsdienst samt Notarzt.
Der Brand breitete sich von der Installation ausgehend auch in die Dachkonstruktion samt Plexiglaseindeckung aus, die ebenfalls zu brennen begann.
Der Brand selbst konnte von einem Atemschutztrupp rasch unter zu Hilfenahme eines Hochducklöschgerätes als auch eines CO2-Löscher abgelöscht werden. Der eingestandene Brandrauch wurde, so Kreisbrandmeister Konrad Kellner, der ebenso wie Kreisbrandrat Michael Stahl vor Ort war, aus dem Gewächshaus mittels eines Be- und Entlüftungsgerätes abgesaugt. Nachdem sich der Brandrauch auch in das angrenzende Wohnhaus ausgebreitet hatte, wurde auch dieses mit Drucklüftern belüftet, um auch hier den Brandrauch aus dem Gebäude zu bekommen.
„Wir versorgten vor Ort drei Patienten“, so Tobias Muhr. Die Hausbesitzerin habe laut Polizei leichte Verbrennungen an der Hand erlitten und sei mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Zwei weitere Personen, die erste Löschversuche unternommen hatten, wurden laut dem stellvertretenden BRK-Rettungsdienstleiter ambulant versorgt. Vor Ort war neben zwei Rettungswagen auch ein Notarzt. Es entstand laut Polizei ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.
