Großes Aufgebot
Gekokelte Späne: Rauchentwicklung in Schreinereibetrieb in Arrach

Feuerwehr Blaibach
In einem Schreinereibetrieb in Arrach an der Lamer Straße war Rauch aus dem Spänebunker ausgetreten. Nach der ersten Sichtung der Feuerwehren bestand keine Gefahr einer Brandausweitung.
„B4 – Rauchentwicklung in einem Industriesilo“ lautete für die Feuerwehren am Dienstag um 13.38 Uhr das Einsatzstichwort. In einem Schreinereibetrieb in Arrach an der Lamer Straße war Rauch aus dem Spänebunker ausgetreten. Mitarbeiter hatten Brandgeruch im Betrieb wahrgenommen und sofort die Betriebsleitung davon in Kenntnis gesetzt. Nachdem das Personal zunächst Löschversuche unternommen hatte, wurde auch die Feuerwehr alarmiert.
Die eingetroffenen Einsatzkräfte waren umgehend auf das Dach der Schreinerei gestiegen, um die genauere Ursache auszumachen. Nach der ersten Sichtung bestand keine Gefahr einer Brandausweitung. Die Rauchentwicklung stammte offenbar von gekokelten Spänen. Dieser Holzabfall wird von den Maschinen über die Absaugung nach oben geblasen. Mutmaßlich habe dabei etwas Glühendes die Sägespäne zum Schwelen gebracht. Um jede weitere Entzündung auszuschließen, veranlasste KBR Mike Stahl, die obere Schicht abzubauen. Dazu wurde der obere Teil des Silos durch den Zugang mit Kohlendioxid, das schwerer ist als Luft, geflutet und mithilfe des Wechselladers der Gemeinde Arrach das Material beseitigt.
Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Spänebunker mit Wärmebildkameras, wobei das Ergebnis negativ war. Alarmiert wurden die Feuerwehren aus Arrach, Haibühl, Lam, Engelshütt, Thürnstein, Lohberg, Grafenwiesen sowie der Schlauchwagenzug aus Bad Kötzting. Vor Ort waren ebenso die UGÖEL, die FFW Blaibach mit Drohne, der THW-Fachberater, KBR Michael Stahl, KBI Andreas Bergbauer, KBM Konrad Kellner, der Rettungsdienst und die Polizeiinspektion Bad Kötzting. Es wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr hat den Verkehr umgeleitet.
