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Nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt ist die Stimmung beim Politischen Gillamoos in diesem Jahr ernster als sonst. Bei der CSU fordern Markus Söder und Alexander Dobrindt Folgen aus dem Sieg der AfD.
Beim politischen Frühschoppen auf dem Gillamoos feiert die AfD ihren großen Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt - und pflegt ihre bekannten Feindbilder. Im Fokus der Kritik steht der Kanzler.
Neben der Debatte um mehrere Wiesn-Fahrgeschäfte und dem richtigen Weg für eine funktionierende Asylpolitik, beschäftigt die Kleinstpartei sich auch mit der Idee eines bayerischen Nationalstaats.
Mit einem Kloschüssel-Vergleich warnt Anton Hofreiter vor der AfD, Katharina Schulze attackiert Söder. Doch hinter den Pointen der Grünen steckt beim Gillamoos diesmal ungewöhnlich viel Ernst.
Während bei den meisten Parteien der Schock über das AfD-Ergebnis in Sachsen-Anhalt noch tief sitzt, sehen die Freien Wähler darin einen Auftrag. Sie wollen eine Perspektive bieten, damit es keine Alternative braucht.
Nach mehreren schlechten Wahlergebnissen für die SPD gibt sich Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil beim Gillamoos-Frühschoppen selbstkritisch. Landesvorsitzende Ronja Endress vergleicht derweil Markus Söder mit Barbie.
Die Partei erhofft sich, die fehlenden rund 6.000 Unterschriften für das Volksbegehren "Macht auf Zeit" noch zu sammeln. Dafür haben sie nicht mehr viel Zeit.
Beim politischen Gillamoos wurde wieder kräftig ausgeteilt. Bestimmendes Thema war das Ergebnis der Wahl in Sachsen-Anhalt. Wer dabei was über wen zu sagen hatte.
Am Tag nach der Wahl in Sachsen-Anhalt treffen sich die Parteien in Bayern zum verbalen Schlagabtausch. Die Stimmung bei den Besuchern könnte dabei unterschiedlicher kaum sein.