250 Jahre USA

Sieben US-Fakten, die nicht jeder kennt

Die USA haben 250 Jahre auf dem Buckel. (Archivbild)

Die USA haben 250 Jahre auf dem Buckel. (Archivbild)

Von dpa

250 Jahre USA: Ein Land, das die Welt wie kaum ein anderes geprägt hat - und dessen Geschichte voller Überraschungen steckt. Zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli gibt es sieben Fakten über Amerika:

Ursprünglich trug die amerikanische Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ („Das sternenbesetzte Banner“)den Titel „Defence of Fort M'Henry“. Der Gelegenheitsdichter Francis Scott Key schrieb sein Gedicht passend zu der bereits existierenden Melodie des britischen Liedes „Anacreon in Heaven“.

Die Library of Congress stellt fest: „Anacreon in Heaven“ feiere einen Club, in dem die Mitglieder Alkohol tranken und bis spät in die Nacht gemeinsam Trinklieder sangen, sei aber selbst kein Trinklied gewesen.

Die US-Hymne hat die Melodie des britischen Liedes «Anacreon in Heaven». (Archivbild)
Die US-Hymne hat die Melodie des britischen Liedes «Anacreon in Heaven». (Archivbild)
Die US-Hymne hat die Melodie des britischen Liedes «Anacreon in Heaven». (Archivbild)
Das «S» in Harry S. Truman steht für keinen Namen. (Archivbild)
Das «S» in Harry S. Truman steht für keinen Namen. (Archivbild)
Das «S» in Harry S. Truman steht für keinen Namen. (Archivbild)

Dasselbe Tintenfass kam vermutlich sowohl bei der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung als auch der Verfassung der Vereinigten Staaten zum Einsatz. Es wurde von einem Silberschmied und Freund des Gründervaters Benjamin Franklin extra für das Pennsylvania State House angefertigt und wird in Philadelphia ausgestellt - als stiller Zeuge zweier Gründungsakte.

Neuere Schätzungen von 2011 gehen davon aus, dass bis zu 750.000 Soldaten im amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) fielen. Bei dieser Zahl wären dann mehr Kämpfer gestorben als in allen anderen Kriegen der USA zusammen.

Am 4. Juli 1826 - genau 50 Jahre, nachdem sie die Unabhängigkeitserklärung mit unterschrieben haben - sterben der zweite US-Präsident John Adams und sein direkter Nachfolger Thomas Jefferson im Abstand von nur wenigen Stunden: Adams im Alter von 90 Jahren in Quincy (Massachusetts), Jefferson als 83-Jähriger in Monticello (Virginia). Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei der wichtigsten Gründerväter ausgerechnet an diesem Jubiläum sterben, erscheint Zeitgenossen wie ein göttliches Zeichen.

US-Präsident Harry S. Truman trägt zeit seines Lebens zwar den Mittelnamen S. - doch das S steht für keinen ausgeschriebenen Namen. Der Buchstabe sei ein Kompromiss seiner Eltern zwischen den Namen seiner Großväter Anderson Shipp Truman und Solomon Young, heißt es bei der Truman Library. Der 33. Präsident selbst schreibt seinen Namen mal mit, mal ohne Punkt nach dem S.

Seit der Unabhängigkeitserklärung 1776 vergehen 144 Jahre, bis mit dem 19. Verfassungszusatz im August 1920 Frauen das Wahlrecht auf Bundesebene erhalten. In einigen Staaten ist es ihnen aber bereits zuvor erlaubt - Wyoming gewährt es 1869 als erster Bundesstaat. Ausgerechnet in der „Wiege der Demokratie“ dauert es also Generationen, bis Frauen bundesweit mitbestimmen dürfen.

Ein 2016 verabschiedetes US-Gesetz legt fest, dass am 4. Juli 2026 in Philadelphia eine Zeitkapsel vergraben und 250 Jahre später, im Jahr 2276, wieder ausgegraben werden solle. Der Edelstahlzylinder enthält unter anderem Beiträge der drei Gewalten Legislative, Exekutive und Judikative sowie Material aus allen 50 Bundesstaaten, der Hauptstadt Washington und den fünf US-Territorien.

Neben einem Exemplar der US-Verfassung lässt sich kurioserweise auch ein iPhone 17 Pro Max darin finden. Erst in einigen Generationen wird sich aber zeigen, ob dann noch eine Verbindung klappt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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