Russisch-ukrainischer Krieg

Russland meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

In ihrem Abwehrkampf gegen Moskaus Angriffskrieg gelangen der Ukraine immer wieder empfindliche Schläge russische Ölanlagen. (Archivbild)

In ihrem Abwehrkampf gegen Moskaus Angriffskrieg gelangen der Ukraine immer wieder empfindliche Schläge russische Ölanlagen. (Archivbild)

Von dpa

Die Ukraine hat bei Gegenangriffen im grenznahen russischen Gebiet Belgorod erneut Energieanlagen und im Gebiet Krasnodar ein Öldepot getroffen. In Belgorod berichtete Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow von schweren Schäden an der Energieinfrastruktur und Stromausfällen nach einem ukrainischen Raketenangriff. Es gebe auch Probleme bei der Wasser- und Wärmeversorgung. In Armawir im Gebiet Krasnodar brach in einem Öllager nach einem Drohnenangriff ein Feuer auf einer Fläche von 700 Quadratmetern aus. Es gebe keine Verletzten, hieß es.

Das russische Verteidigungsministerium teilte am Morgen mit, dass die Flugabwehr 72 ukrainische Drohnen unschädlich gemacht habe. Überprüfbar sind die Angaben von unabhängiger Seite nicht.

Die Ukraine nimmt in ihrem Abwehrkampf gegen Moskaus Angriffskrieg insbesondere immer wieder Anlagen der russischen Ölindustrie ins Visier. Erklärtes Ziel Kiews ist es, so Russlands Einnahmen aus dem Energieverkauf zu schmälern. Die Rohstoffgroßmacht finanziert mit dem Ölverkauf auch ihre Kriegsmaschinerie. Der Ukraine gelingen immer wieder Schläge, die die russischen Energieanlangen empfindlich treffen.

Die Ukraine meldete ebenfalls neue russische Angriffe mit zwei Raketen vom Typ Iskander und 117 Drohnen. Laut Behörden traf eine Drohne auch einen mit bis zu 200 Passagieren besetzten Zug auf der Strecke Kiew-Sumy. Niemand sei dabei verletzt worden, hieß es.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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