Iran-Krieg

Medien: USA schicken weiteren Flugzeugträger nach Nahost

Der US-Flugzeugträger «USS George Washington» befindet sich aktuell im Nahen Osten. (Archivbild)

Der US-Flugzeugträger «USS George Washington» befindet sich aktuell im Nahen Osten. (Archivbild)

Von dpa

Das Pentagon schickt Medienberichten zufolge eine dritte Flugzeugträgerkampfgruppe sowie weitere Kriegsschiffe in den Nahen Osten. Das berichten das „Wall Street Journal“ und das Nachrichtenportal „Axios“ unter Berufung auf US-Beamte. Demnach wird erwartet, dass neu entsandte Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge, Marineinfanteristen und Matrosen dort bis Ende November eintreffen. Laut dem „Wall Street Journal“ stocken die USA ihre Truppenpräsenz in der Region um 9.000 bis 10.000 Soldaten auf.

Die Berichte schüren Spekulationen, dass die USA nach den wichtigen Parlamentswahlen Anfang November neue Angriffe auf den Iran starten könnten. Auf eine entsprechende Frage in einem Interview mit dem „Time“-Magazin, sagte US-Präsident Donald Trump zuletzt schlicht: „Möglich“.

Das „WSJ“ und „Axios“ berichteten übereinstimmend, der Flugzeugträger „USS Theodore Roosevelt“ habe seinen Heimathafen in San Diego am Sonntag verlassen. Am Montag seien weitere Schiffe - darunter ein amphibisches Angriffsschiff - ausgelaufen, hieß es.

Nicht der erste Flugzeugträger

Die USA haben bereits die Flugzeugträger „USS George H.W. Bush“ und „USS George Washington“ im Nahen Osten. Falls diese dort bleiben, nachdem der dritte Flugzeugträger dort eintrifft, wäre es laut „Wall Street Journal“ das erste Mal seit April, dass die USA dort mit drei Flugzeugträgerkampfgruppen präsent sind. Die nun in Richtung Naher Osten entsandten Soldaten kämen zu den mehr als 50.000 Soldaten hinzu, die sich dort bereits aufhielten, zitiert die Zeitung einen US-Beamten.

Mit Blick auf die Gesamtzahl der Flugzeugträger berichtet „Axios“ gestützt auf einen US-Beamten allerdings auch, dass noch nicht klar sei, ob der Flugzeugträger „USS Theodore Roosevelt“ einen der anderen beiden ersetzen oder zusätzlich eingesetzt werden soll.

Nach wie vor kein diplomatischer Durchbruch im Iran-Krieg

Die USA und der Iran waren jüngst am Rande der UN-Generaldebatte in New York erstmals seit Monaten wieder für Verhandlungen zusammengekommen. Ein diplomatischer Durchbruch im festgefahrenen Krieg wurde danach aber nicht bekannt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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