US-Präsident

Kampfsport-Chef trifft Trump: Wird er White-House-Sprecher?

Wird der Kampfsport-Unternehmer Dana White wirklich Trumps neuer Sprecher im Weißen Haus? (Archiv)

Wird der Kampfsport-Unternehmer Dana White wirklich Trumps neuer Sprecher im Weißen Haus? (Archiv)

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Von dpa

Das Angebot Donald Trumps, einen Kampfsport-Unternehmer zum neuen Sprecher des Weißen Hauses zu machen, hat für Rätselraten gesorgt: Nun kündigte UFC-Chef Dana White an, er werde den US-Präsidenten am Montag in Washington treffen. „Ich fliege jetzt gleich nach Washington, D.C.“, sagte White bei einer Pressekonferenz am Samstag in London. „Wir haben am Montag ein Treffen. Ich bin sicher, danach werde ich mehr zu sagen haben.“

Konkreter wurde White nicht. Den Satz zum anstehenden Termin wiederholte er im Verlauf der Pressekonferenz mehrfach, ohne dass daraus Begeisterung sprach. Er bestätigte damit aber Spekulationen über ein Treffen der beiden zu Wochenbeginn im Oval Office.

Kann das ernst gemeint sein?

Mit einem Post auf seiner Online-Plattform Truth Social hatte Trump White am Wochenende als neuen Pressesprecher ins Gespräch gebracht. „Dana, bitte nimm den Job an“, schrieb der Präsident. Ob das ein ernst gemeintes Angebot war oder ein Scherz, blieb zunächst offen. Spekuliert wurde, ob das Angebot Teil einer Kampagne gegen die Demokratische Partei ist, die bei der Parlamentswahl Trumps Republikaner deutlich geschlagen hatte.

Die „Washington Post“ berichtete unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Mitarbeiter des Weißen Hauses, das Angebot sei nur ein Scherz gewesen. White wäre eine „äußerst ungewöhnliche Wahl“ für den Posten des Pressesprechers, schreibt die Zeitung weiter. Das Amt gehört zu den meistbeachteten Posten im Weißen Haus. CNN hatte zuvor unter Berufung auf eine informierte Person berichtet, White habe die „unorthodoxe Idee“ abgelehnt.

Trump und White verbindet eine langjährige Freundschaft

White gilt als langjähriger Freund Trumps und unterstützte ihn auch im Wahlkampf. Der Chef der Profi-Kampfsportliga Ultimate Fighting Championship (UFC) ist laut US-Medien 57 Jahre alt und hat ihnen zufolge die Vereinigung zu einem Milliardenunternehmen gemacht. Trump ist selbst regelmäßig Gast bei den oft blutigen Kampfabenden der UFC. Zu Trumps 80. Geburtstag traten Kämpfer auf dem Rasen des Weißen Hauses im Käfig gegeneinander an. Das sorgte damals für viel Kritik.

Der Sprecherposten im Weißen Haus ist schon seit Wochen unbesetzt. Die im Oktober eingesetzte Katie Zacharia gab das Amt nach nur wenigen Tagen auf. Sie hatte nur eine kurze Pressekonferenz gegeben, in der sie mit Unsicherheit auffiel.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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