Konflikte

Jemen: Regierung bringt Separatistengebiete unter Kontrolle

Soldaten des Südlichen Übergangsrats (STC) stehen an einem Kontrollpunkt in Aden.

Soldaten des Südlichen Übergangsrats (STC) stehen an einem Kontrollpunkt in Aden.

Von dpa

Die von Saudi-Arabien unterstützte jemenitische Regierung hat einen großen Teil der von Separatisten eingenommenen Gebiete im Osten des Landes wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Dabei handelt es sich um die ölreiche Provinz Hadramaut an der Grenze zu Saudi-Arabien, inklusive der Provinzhauptstadt Mukalla, und um Teile der Provinz al-Mahra, wie die dpa aus Kreisen der jemenitischen Regierung erfuhr. Beide Provinzen machen im Jemen etwa die Hälfte der Landesfläche aus.

Die Gebiete waren seit Dezember unter der Kontrolle des sogenannten Südlichen Übergangsrats (STC), der bis 30.12. von den Vereinigten Arabischen Emiraten militärisch unterstützt wurde. Die STC-Separatisten hatten in den vergangenen Wochen große Gebiete im Osten des Landes eingenommen, die auch an Saudi-Arabien grenzen, wodurch Riad unter Druck geriet. Die eigentlich mit Saudi-Arabien verbündeten Vereinigten Arabischen Emirate kündigten daraufhin am 30.12. den Abzug ihrer Truppen an.

Während die Emirate die Separatisten und deren Forderung nach einem unabhängigen Süden unterstützen, hält Saudi-Arabien zur jemenitischen Regierung und will die Einheit des Jemen erhalten. In dem Land läuft seit rund zehn Jahren ein Bürgerkrieg mit der Huthi-Miliz, die den Norden kontrolliert und die vom Iran unterstützt wird.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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