Kriminalität

Terroranschlag am Pariser Triumphbogen - Gendarm unverletzt

Am Triumphbogen wurde ein Gendarm angegriffen.

Am Triumphbogen wurde ein Gendarm angegriffen.

Von dpa

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat einen Gendarmen beim Triumphbogen in Paris angegriffen und ist dabei selbst ums Leben gekommen. Der Gendarm sei körperlich nicht verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach auf der Plattform X von einem islamistischen Terroranschlag. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen zu versuchter Tötung mit Terrorbezug und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ein.

Der Angreifer wurde bei dem Vorfall am frühen Abend demnach von einem anderen Gendarmen angeschossen und starb. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen etwa 47 Jahre alten Franzosen. 2013 war er in Brüssel unter anderem für die terroristisch motivierte, versuchte Tötung von Polizisten verurteilt worden. Später wurde er nach Frankreich überstellt und kam Ende Dezember aus dem Gefängnis frei. Auch danach wurde er von der Justiz noch überwacht. Er war nicht nur mit einem Messer, sondern auch mit einer Schere auf den Gendarmen losgegangen.

Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez sprach von einem versuchten Angriff während der Vorbereitung zur Entzündung der sogenannten Ewigen Flamme. Diese Flamme unterhalb des Triumphbogens erinnert an verstorbene Soldaten. Nuñez zufolge habe der Mann versucht, jemanden aus der Musikkapelle der Gendarmerie anzugreifen. Der Grund dafür sei bisher nicht bekannt. Ein Gendarm habe daraufhin - regelkonform - seine Waffe genutzt.

Macron schrieb auf X: „Angesichts des islamistischen Terrors wird die republikanische Flamme sich immer wehren.“ Die Gendarmen hätten den Angriff beendet und das Schlimmste verhindert.

Im Gegensatz zu Polizeibeamten gehören Gendarmen formell zur französischen Armee. Polizei und Gendarmerie haben als Sicherheitskräfte unterschiedliche Aufgabengebiete.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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