Freude bei Vereinten Nationen

Friedensnobelpreis: UN sehen Signal für Menschenrechte

Die UN sehen durch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Navanethem Pillay den Kampf für die Menschenrechte gestärkt. (Archivbild)

Die UN sehen durch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Navanethem Pillay den Kampf für die Menschenrechte gestärkt. (Archivbild)

Von dpa

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay ist nach Ansicht der Vereinten Nationen ein starkes Signal im Kampf für Menschenrechte. Diese Auszeichnung „unterstreicht die Notwendigkeit und den Wert der Menschenrechte - heute mehr denn je“, sagte eine Sprecherin des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) in einer ersten Reaktion in Genf.

Es sei zu hoffen, dass die Verleihung andere dazu ermutige und weiterhin dazu inspiriere, sich für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte aller Menschen weltweit einzusetzen, sagte die Sprecherin weiter.

Die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, Tomoko Akane, sagte, der Preis sei „eine wichtige Würdigung der entscheidenden Rolle, die die internationale Justiz als Eckpfeiler eines dauerhaften Friedens spielt“. Gerade in der heutigen Zeit, in der Institutionen des internationalen Rechts unter großem Druck stünden, sei diese Auszeichnung von besonderer Bedeutung.

Pillay war von 2003 bis 2008 Richterin an dem Gerichtshof in Den Haag. Besonders die USA setzen das Gericht unter starken Druck und hatten Sanktionen gegen Richter und Ankläger verhängt.

Nach ihrer Zeit am Weltstrafgericht war Pillay 2008 bis 2014 Hochkommissarin für Menschenrechte. Von 2021 bis 2025 leitete sie die Unabhängige internationale Untersuchungskommission der UN zu den besetzten palästinensischen Gebieten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.