Sprengstoffexplosion

Moskau: Behörden halten sich nach „Terrorakt“ bedeckt

Mehrere Menschen kamen bei einer Explosion in der russischen Hauptstadt Moskau ums Leben. (Archivbild)

Mehrere Menschen kamen bei einer Explosion in der russischen Hauptstadt Moskau ums Leben. (Archivbild)

Von dpa

Nach der tödlichen Explosion eines Sprengsatzes mitten in einem Moskauer Ausgehviertel sind die Hintergründe weiter unklar. Mehrere Nachrichtenkanäle auf Telegram berichteten darüber, dass die Zahl der Todesopfer auf fünf gestiegen sei. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst allerdings nicht.

Die Behörden sprachen nach dem Vorfall am Samstag von drei Toten und 21 Verletzten. Bei den Toten handelte es sich nach Angaben des nationalen Anti-Terror-Komitees um eine Frau, die verdächtigt wird, den Sprengsatz zu einem Restaurant mitgebracht zu haben. Getötet worden seien bei der Explosion auch der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, der die Verdächtige nicht ins Lokal durchgelassen habe, und ein Gast.

Der selbstgebaute Sprengsatz war der Behörde zufolge gegen 20.00 Uhr (Ortszeit) explodiert. Die russische Tageszeitung „Kommersant“ berichtete unter Berufung auf eigene Quellen, dass die Gäste einer privaten Veranstaltung in dem Restaurant Ziel der Attacke waren. Ermittelt werde demnach wegen des Vorwurfs eines Terroranschlags, meldete die Zeitung mit Verweis auf eigene Quellen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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