Verteidigung

Bundeswehr stuft Bedrohung durch Sabotage hoch

In der Nähe des Luftwaffen-Stützpunkts Wunstorf wurde mitte September eine Drohne gefunden. (Archivbild)

In der Nähe des Luftwaffen-Stützpunkts Wunstorf wurde mitte September eine Drohne gefunden. (Archivbild)

Wahl-O-Mat
Von dpa

Die Bundeswehr hat die Bedrohung ihrer Einrichtungen durch russische Sabotage hochgestuft. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte, dass sie inzwischen als „erheblich“ eingeschätzt wird. Zuvor hatten „Süddeutsche Zeitung“ und WDR aus einem internen Papier zitiert, in dem die Hochstufung mit Vorfällen in jüngerer Zeit wie einem Drohnenfund in der Nähe des Bundeswehr-Flugplatzes Wunstorf begründet werde.

Solche Vorfälle würden unterstreichen, dass Russland „seit geraumer Zeit nahezu sicher über die Fähigkeit und sehr wahrscheinlich jetzt auch über die gesteigerte Absicht“ verfüge, gegen Kräfte und Einrichtungen der Bundeswehr vorzugehen, zitieren die beiden Medien aus dem Papier. Das Ziel sei „sehr wahrscheinlich“, die deutsche Unterstützung für die Ukraine zu schwächen.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, dass nun eine Ausweitung der Schutzmaßnahmen geprüft werde. Das sei aber ohnehin „ein kontinuierlicher Prozess“ bei der Bundeswehr.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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