Konflikt um Arktisinsel

Merz erwartet Treffen mit Trump am Mittwoch

Regierungssprecher Kornelius nennt US-Zolldrohungen inakzeptabel

Regierungssprecher Kornelius nennt US-Zolldrohungen inakzeptabel

Von dpa

Die Bundesregierung hat das Androhen von Strafzöllen durch US-Präsident Donald Trump als „nicht akzeptabel“ zurückgewiesen. „Er eskaliert mit diesen Androhungen im Handelskonflikt“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. Bei einem solchen Handelskonflikt könne es keinen Gewinner geben. Die Europäer seien entschlossen, mit wirksamen Gegenmaßnahmen inklusive mit Gegenzöllen zu reagieren.

„Wir werden auch weitere wirtschaftspolitische Gegenmaßnahmen vorbereiten, wenn das nötig ist. Und wenn es nötig ist, auch schon ab Februar“, kündigte Kornelius in der Bundespressekonferenz an. „Dafür gibt es dann unter den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eine große Einigkeit.“

Trump hatte unter Verweis auf den Grönland-Konflikt weitere Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder angekündigt. Die gestaffelten Zölle von zunächst 10 und später 25 Prozent auf alle Waren sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, teilte Trump mit.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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