Unwetter in Südeuropa

Toter und Milliardenschäden durch Unwetter in Portugal

In der südspanischen Region Andalusien hat das Sturmtief 'Lenonardo' für Chaos gesorgt.

In der südspanischen Region Andalusien hat das Sturmtief "Lenonardo" für Chaos gesorgt.

Von dpa

Bei dem Sturmtief „Leonardo“ ist in Portugal ein Mensch ums Leben gekommen. Der 70-Jährige sei tot in seinem Auto gefunden worden, das in einem Fluss in der Gemeinde Serpa unter Wasser gelegen habe, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf die Behörden. Damit stieg die Zahl der Toten infolge von Stürmen seit der vergangenen Woche auf elf.

Wirtschaftsminister Manuel Castro Almeida schätzte den Schaden vor allem durch den besonders schweren Sturm „Kristin“ vom Mittwoch vergangener Woche auf mehr als vier Milliarden Euro, wie der staatlichen TV-Sender RTP berichtete. Bei dem Durchzug des Atlantiktiefs mit Windgeschwindigkeiten von teils mehr als 200 Kilometern pro Stunde waren fünf Menschen ums Leben gekommen. Weitere fünf Tote hatte es in den Tagen danach bei Aufräumarbeiten gegeben.

In der Region Málaga wurde weiter nach einer Frau gesucht, die von den Wassermassen fortgerissen worden war.
In der Region Málaga wurde weiter nach einer Frau gesucht, die von den Wassermassen fortgerissen worden war.
In der Region Málaga wurde weiter nach einer Frau gesucht, die von den Wassermassen fortgerissen worden war.
In der Region Cádiz standen auch viele Häuser infolge von Starkregen unter Wasser.
In der Region Cádiz standen auch viele Häuser infolge von Starkregen unter Wasser.
In der Region Cádiz standen auch viele Häuser infolge von Starkregen unter Wasser.
Die südspanische Provinz Cádiz war besonders von Starkregen betroffen.
Die südspanische Provinz Cádiz war besonders von Starkregen betroffen.
Die südspanische Provinz Cádiz war besonders von Starkregen betroffen.

Das Atlantiktief „Leonardo“ sorgte seit Mittwoch auch in Spanien mit Starkregen und stürmischen Winden vor allem im Süden für chaotische Verhältnisse. In der Region Málaga wurde weiter nach einer jungen Frau gesucht, die am Mittwochabend bei dem Versuch, ihren Hund aus dem Fluss Turvilla zu retten, von den Wassermassen mitgerissen worden war, wie der staatliche spanische TV-Sender RTVE berichtete.

In Andalusien mussten Tausende Bewohner tiefergelegener Regionen wegen drohender Überschwemmungen in Sicherheit gebracht werden, Schulen blieben geschlossen und der Bahn- und Straßenverkehr wurde stark beeinträchtigt. Auch für die kommenden Tage werden weitere Unwetter befürchtet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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