Fall nach Jahrzehnten gelöst

Mord vor fast 32 Jahren - Spur an Hosenbund entscheidend

Bei einer Pressekonferenz in Koblenz äußern sich die Ermittler zu dem Fall.

Bei einer Pressekonferenz in Koblenz äußern sich die Ermittler zu dem Fall.

Von dpa

Der Tatverdächtige in dem mehr als 30 Jahre alten Mordfall Amy Lopez soll aus sexuellen Motiven gehandelt haben. Die 24 Jahre alte US-amerikanische Touristin sei nach der Tat im Jahr 1994 im unteren Körperbereich nicht mehr bekleidet gewesen, sagte Mario Mannweiler von der Staatsanwaltschaft Koblenz. „Der Slip fehlte.“ Es werde davon ausgegangen, dass der Täter diesen mitgenommen habe.

Die junge Frau sei während der Tat sexuell missbraucht worden, berichtete der Ermittler. Das Opfer sei stranguliert, mit einem Stein gegen den Kopf geschlagen und mit mehreren Messerstichen traktiert worden. An diesen sei Amy Lopez schließlich gestorben.

Viele Jahre lang fehlte von dem Täter jede Spur. Dann tauchten 2024 bei der Überarbeitung des Falls mit modernen Methoden männliche DNA-Spuren an Asservaten auf. Vor wenigen Tagen dann wurde ein mittlerweile 81 Jahre alter Deutscher in seiner Wohnung in der Nähe von Koblenz festgenommen. Der Mann hat sich nach seiner Festnahme nach Angaben von Mannweiler noch nicht zu der Tat geäußert. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Der Fall in Koblenz gilt als klassischer in Koblenz im Jahr 1994 war ein klassischer Cold Case. (Archivbild)

Der Fall in Koblenz gilt als klassischer in Koblenz im Jahr 1994 war ein klassischer Cold Case. (Archivbild)

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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