Folgen von Sturmtief „Elli“
Fernverkehr in Norddeutschland bis Sonntag eingeschränkt
Vorsichtiges Aufatmen im Norden - dafür Schneefall von der Mitte bis in den Süden Deutschlands. Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liegt die Schneefallgrenze in der Südhälfte bei 300 bis 500 Metern. Bis in die Morgenstunden sollen ein bis fünf Zentimeter Neuschnee hinzukommen. Der Norden Deutschlands hat noch mit den Auswirkungen von Schnee und Schneeverwehungen zu kämpfen. Am Morgen will die Deutschen Bahn den Fernverkehr im Norden wieder aufnehmen - er ruht wegen des Unwetters seit Freitag.
Im Bahnverkehr wird im Laufe des Tages mit Entspannung gerechnet - auch wenn es am Samstag noch bundesweit zu Einschränkungen und Zugausfällen kommen kann. Die Deutsche Bahn hatte am Abend mitgeteilt, ab 10.00 Uhr den Fernverkehr im Norden schrittweise wieder aufzunehmen.
Reisende sollten sich aber vor Fahrtantritt in der App DB Navigator und auf der Internetseite der Bahn über die aktuelle Verkehrslage informieren. Auch der Zugverkehr des Bahnunternehmens Metronom soll wieder anlaufen. Nach Angaben des Unternehmens ist die Wiederaufnahme des Betriebs ebenfalls ab etwa 10.00 Uhr geplant. Zum Start sei mit Einschränkungen zu rechnen, hieß es.
Mehrere Polizeipräsidien in Baden-Württemberg und Bayern sprechen nicht von mehr Unfällen als in anderen Nächten. Die Lage werde sich in der Nacht voraussichtlich auch nicht mehr verändern, sagten mehrere Polizeisprecher in beiden Bundesländern. Ein Meteorologe des DWD sprach jedoch davon, dass „einiges an Schnee auf uns zukommt“. Insbesondere wo der Schnee einsetze, sei damit auch für Autofahrer Vorsicht geboten. Besonders in höheren Lagen könne es glatt werden, in tieferen Lagen aufgrund höherer Temperaturen eher nicht.











