Gigant der Eiszeit

Ruhr Museum mit Weltrekord: größtes gehäkeltes Mammut

Viele Freiwillige haben mitgewirkt.

Viele Freiwillige haben mitgewirkt.

Von dpa

Rund 1.600 kleine handgemachte Häkelquadrate, 25.000 Meter verarbeitete Wolle, Tausende Arbeitsstunden: In einem ungewöhnlichen Gemeinschaftsprojekt ist nach mehreren Monaten Arbeit das größte Häkel-Mammut der Welt entstanden, wie das Ruhr Museum in Essen berichtet. Die Maße des gewaltigen prähistorischen Säugetiers: 2,66 Meter hoch, 4,20 Meter lang und 1,37 Meter breit - sogar noch gewaltiger als zunächst angepeilt.

Für das Kunstwerk gab es nun auch die offizielle Auszeichnung als Weltrekord vom Deutschen Rekordinstitut. Die Idee hatten das Ruhr Museum und der „Verein Zeit für Solidarität“. Masche für Masche hatten fleißige Hände in einem offenen Strickcafé des Museums für den Weltrekord gewerkelt. Die vielen jeweils etwa elf Quadratmeter großen Häkelflächen wurden danach zu einer „Haut“ für das Mammut zusammengefügt.

Das Mega-Mammut ist fertig.
Das Mega-Mammut ist fertig.
Das Mega-Mammut ist fertig.
Die Sonderschau ist kurzlich angelaufen. (Archivbild)
Die Sonderschau ist kurzlich angelaufen. (Archivbild)
Die Sonderschau ist kurzlich angelaufen. (Archivbild)
Über viele Wochen hinweg haben Freiwillige gehäkelt. (Archivbild)
Über viele Wochen hinweg haben Freiwillige gehäkelt. (Archivbild)
Über viele Wochen hinweg haben Freiwillige gehäkelt. (Archivbild)

Roter Faden dabei war für die hunderten Teilnehmenden auch der Gemeinschaftsgedanke, ein geselliges Miteinander und Plaudern bei Kaffee und Gebäck. Das Gerüst unter der Mammut-Haut hat laut Museum der Gelsenkirchener Künstler Stefan Demming entworfen und gebaut. Erstmals öffentlich präsentiert wird der wollige Koloss am 17. Mai beim Sommerfest im Schaudepot des Ruhr Museums.

Das Projekt Mega-Mammut ist eingebettet in die kürzlich gestartete Paläontologischen Landesausstellung „Überleben in der Eiszeit“ des Museums. In der einstigen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein werden bis Januar 2027 mehr als 350 Exponate, Animationen eiszeitlicher Landschaften oder auch lebensechte Tierplastiken gezeigt.

Die Sonderschau ist angelegt als „Reise in eine Welt zwischen Kälte und Wärme, Anpassung und Aussterben“. Sie ermöglicht einen Blick zurück auf 2,6 Millionen Jahre Erdgeschichte, schlägt aber auch einen Bogen bis in die Gegenwart.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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