Hitzewelle

Neue Waldbrände brechen in mehreren Regionen Frankreichs aus

Während einer Hitzewelle sind in Frankreich neue Waldbrände aufgeflammt.

Während einer Hitzewelle sind in Frankreich neue Waldbrände aufgeflammt.

Von dpa

In mehreren Regionen Frankreichs sind während einer Hitzewelle erneut Waldbrände ausgebrochen. Im südfranzösischen Departement Var, wo zuvor bereits Brände gewütet hatten, brach im Bereich der Kleinstadt Brignoles ein Feuer aus, wie das Departement am Abend mitteilte. 600 bis 700 Menschen mussten evakuiert werden und 100 Hektar Fläche gerieten in Brand. Mit 250 Feuerwehrleuten, sieben Löschhubschraubern und vier Löschflugzeugen wurden die Flammen bekämpft.

Ein erneutes Feuer wurde auch aus dem Wald von Fontainebleau südlich von Paris gemeldet, wo es vor zwei Wochen bereits gebrannt hatte. Evakuierungen waren dort nicht geplant, wie die Zeitung „Ouest-France“ unter Verweis auf die Einsatzkräfte berichtete. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen mit Unterstützung von Landwirten, die mit ihren Fahrzeugen Wasser für die Löschwagen in den Wald schafften.

Die Einsatzkräfte und auch freiwillige bekämpfen die Flammen.
Die Einsatzkräfte und auch freiwillige bekämpfen die Flammen.
Die Einsatzkräfte und auch freiwillige bekämpfen die Flammen.
Löschflugzeuge kommen zum Einsatz.
Löschflugzeuge kommen zum Einsatz.
Löschflugzeuge kommen zum Einsatz.
Die Brände stellen Feuerwehrkräfte und die Bevölkerung vor eine extreme Herausforderung.
Die Brände stellen Feuerwehrkräfte und die Bevölkerung vor eine extreme Herausforderung.
Die Brände stellen Feuerwehrkräfte und die Bevölkerung vor eine extreme Herausforderung.

Ein größerer Brand brach im Burgund in der Gemeinde Couchey in der Nähe der Großstadt Dijon aus. 125 Hektar Fläche wurden bereits in Mitleidenschaft gezogen, teile das Departement am Abend mit. 150 Feuerwehrleute, 78 Löschfahrzeuge und zwei Löschhubschrauber waren im Einsatz. Wegen des gesundheitsgefährdenden Rauchs wurde die Bevölkerung aufgerufen, sich möglichst nicht draußen aufzuhalten und Türen und Fenster geschlossen zu halten.

An der Atlantikküste bei Bordeaux, wo die bislang massivsten Brände der Saison in Frankreich auf einer Fläche von 42.000 Hektar gewütet hatten, kämpfte die Feuerwehr bei Temperaturen von bis zu 41 Grad und kräftigem Wind gegen neu aufflammende Brandherde. Ein erneutes Ausbreiten des Brandes konnte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot verhindern.

„Wenn die Nacht gut verläuft, kann man für die Einwohner und Touristen hinsichtlich des morgigen Tages und der kommenden Tage durchaus optimistischer sein, da günstige Wetterbedingungen vorhergesagt werden“, sagte die Präfektin von Bordeaux, Sophie Brocas, wie „Ouest-France“ berichtete. Sie äußerte die Hoffnung, „eine Rückkehr zur Normalität für die Einwohner und die Unternehmen, die ihrer Arbeit nachgehen müssen, ins Auge fassen zu können“. 224.000 Menschen waren in der Region evakuiert worden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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