Stockholm

Nach tödlichen Unfällen: Ikea-Kommode wird in Europa weiter verkauft

Dsa Möbelhaus Ikea hat in den USA und Kanada rund 36 Millionen Kommoden zurückgerufen. In Europa werden die Modelle aber weiter verkauft.

Dsa Möbelhaus Ikea hat in den USA und Kanada rund 36 Millionen Kommoden zurückgerufen. In Europa werden die Modelle aber weiter verkauft.

Die Ikea-Kommoden, die nach dem Tod mehrerer Kleinkinder in den USA und Kanada zurückgerufen wurden, werden in Europa weiter verkauft.

Der Rückruf gelte nur für Nordamerika, sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Er gehe auf einen freiwilligen Sicherheitsstandard der Industrie in den USA zurück, der für freistehende Kleiderschränke gelte. "Ikea hat den Standard für freistehende Schränke nicht angenommen, weil Ikea-Kommoden an der Wand befestigt werden sollen", erklärte die Sprecherin weiter. In Europa erfüllten die Kommoden alle Sicherheitsbestimmungen.

"Ikea-Kommoden sind sicher, wenn sie nach Anleitung an der Wand befestigt werden", schrieb das Unternehmen in einer Mitteilung. Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC macht die Möbelstücke für den Tod von sechs Kleinkindern verantwortlich. Das Möbelunternehmen hatte rund 36 Millionen Kommoden zurückgerufen. Betroffen waren neben verschiedenen Ausführungen der Malm-Kommoden auch noch andere Regale mit Schubkästen.

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