Ehefrau angegriffen

Verdächtiger muss nach Attacke in Einkaufzentrum in Haft

Eine Frau wurde in dem Stuttgarter Einkaufszentrum schwer verletzt.

Eine Frau wurde in dem Stuttgarter Einkaufszentrum schwer verletzt.

Von dpa

Im Fall der in einem Stuttgarter Einkaufzentrum lebensgefährlich verletzten Frau gibt es nach Angaben der Polizei keine neuen Erkenntnisse zu ihrem Gesundheitszustand. Die 47-Jährige wurde am Donnerstag an ihrem Arbeitsplatz mit einem Messer attackiert und angezündet. Tatverdächtig ist ein 54 Jahre alter Deutscher, mit dem die Frau in einer Beziehung gestanden haben soll. Ob die beiden zum Tatzeitpunkt noch ein Paar oder da bereits getrennt waren, konnte der Polizeisprecher nicht sagen.

Auch ist weiter nicht bekannt, auf welche Weise der Verdächtige die Frau anzündete. Dies sei Gegenstand der Ermittlungen, hieß es weiter. Es werde damit gerechnet, dass der mutmaßliche Täter noch am Vormittag dem Haftrichter vorgeführt wird. Dieser wird entscheiden, ob Haftbefehl erlassen wird. Zum konkreten Tatvorwurf äußerten sich die Behörden bisher nicht. Im Laufe des Tages soll es dazu weitere Details geben.

Das Einkaufszentrum wurde zwischenzeitlich abgesperrt.

Das Einkaufszentrum wurde zwischenzeitlich abgesperrt.

Der Mann soll die 47-Jährige kurz nach Öffnung des Einkaufszentrums mit einem Messer angegriffen und angezündet haben. Sie arbeitet den Angaben nach dort in einem Ladengeschäft. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Die Frau war mit Stich- und Brandverletzungen in ein Krankenhaus gekommen und wurde dort laut einem Polizeisprecher operiert. Der Tatverdächtige war nach dem Vorfall zunächst geflohen. Einsatzkräfte nahmen ihn rund zwei Stunden später im Stuttgarter Stadtteil Heumaden fest.

Die Shopping-Mall liegt am Mailänder Platz im Europaviertel, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg entfernt. In dem rund 43.000 Quadratmeter großen Einkaufszentrum gibt es etwa 200 Läden, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe.

Es war nach der Tat geräumt und teilweise abgeriegelt worden. Als die Polizei ihren Einsatz beendet hatte, nahm es aber wieder den Betrieb wie gewohnt auf.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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