Großeinsatz in der Schweiz

Nach Schüssen bei Rave-Event: Täter noch nicht identifiziert

Das Motiv für die Schüsse bei einem Rave-Event in der Schweiz ist weiter unklar.

Das Motiv für die Schüsse bei einem Rave-Event in der Schweiz ist weiter unklar.

Von dpa

Im Fall der Schüsse am Rande einer Rave-Veranstaltung in der Schweiz hat die Polizei den oder die Täter bislang nicht gefasst. „Wir befinden uns im Moment mitten in einem laufenden Großeinsatz“, sagte der Kommandant der Kantonspolizei Aargau, Oberst Michael Leupold, bei einer Pressekonferenz am Abend. „Ein Ende dieses Großeinsatzes ist nicht absehbar.“ Er fügte hinzu: „Solange die Täterschaft nicht identifiziert und angehalten ist, sind wir immer noch in der Phase der Gefahrenabwehr.“

Polizei hat drei Hypothesen zur Tat

Es gebe für die Behörden momentan drei gleichrangige Hypothesen: Es könne sich um einen Terrorakt, einen Amoklauf oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu handeln, sagte Leupold weiter.

Die Polizei fahnde intensiv nach der Täterschaft und arbeite mit Hochdruck daran, die Hintergründe aufzuklären, sagte Regierungsrat Dieter Egli von der Kantonsregierung. „Es ist so, dass wir noch nicht wissen, wer für diese Tat verantwortlich ist und welches Motiv dahintersteht.“

Polizei: Tote war wohl Zufallsopfer

Kurz nach Ende der Rave-Veranstaltung in Aarau war in der Nacht zum Sonntag eine 22-jährige Frau durch einen Schuss oder mehrere Schüsse getötet worden. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die junge Italienerin mit Wohnsitz in der Schweiz ein Zufallsopfer war. Fünf weitere Teilnehmer des Rave-Events wurden verletzt, am Abend war aber niemand mehr in Lebensgefahr. Ein oder mehrere Täter hatten am frühen Sonntagmorgen zahlreiche Schüsse abgegeben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.