Notfälle

Hausgeburt mit Feuerwehr

In Hamburg ist die Feuerwehr Träger der Rettungsdienste. (Illustration)

In Hamburg ist die Feuerwehr Träger der Rettungsdienste. (Illustration)

Wahl-O-Mat
Von dpa

Großer Einsatz für einen kleinen Jungen: Hamburger Feuerwehrkräfte, die wegen eines medizinischen Notfalls alarmiert wurden, waren spontan als Geburtshelfer gefragt. Schließlich erblickte am Einsatzort ein gesunder Junge das Licht der Welt, wie es in einer Feuerwehrmitteilung heißt.

Die Besatzung eines Rettungswagens sei am Dienstagmorgen zu einer Wohnung gerufen worden, berichtete ein Feuerwehrsprecher am Abend. Dort trafen die Helfer auf eine Frau Mitte zwanzig, die kurz vor der Geburt ihres Kindes stand.

Die Einsatzkräfte riefen einen Notarzt und eine Löschfahrzeug-Besatzung hinzu - und unterstützten die Frau. „Beim Eintreffen des Löschfahrzeugs war die Geburt bereits weit fortgeschritten“, schrieb die Feuerwehr.

Die Notärztin entschied, dass das Kind noch in der Wohnung zur Welt kommen sollte. „Dabei wurde sie von allen Einsatzkräften tatkräftig unterstützt.“ Besondere Erfahrung brachte die Fahrerin des Löschfahrzeugs mit: Sie hatte vor ihrer Feuerwehrlaufbahn ein Jahr in einem Kreißsaal gearbeitet.

Nach rund zehn Minuten sei der Junge zur Welt gekommen. „Die Notärztin trug das warm eingehüllte Neugeborene zum Rettungswagen, während die übrigen Einsatzkräfte die Mutter beim Transport in den Rettungswagen unterstützten“, hieß es. Rund eine Stunde nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden Mutter und Kind dann in ein Krankenhaus gefahren, wie der Sprecher sagte.

Warum die Feuerwehr über eine Erkrankung statt eine bevorstehende Geburt informiert wurde, war nicht bekannt. In Hamburg ist die Feuerwehr Trägerin der Rettungsdienste.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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