Massentourismus

Erneut Demonstration gegen den Massentourismus auf Mallorca

Immer wieder demonstrieren Einheimische auf der Urlauberinsel Mallorca gegen den Massentourismus.

Immer wieder demonstrieren Einheimische auf der Urlauberinsel Mallorca gegen den Massentourismus.

Von dpa

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus auf der Mittelmeerinsel, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller im Westen der Urlauberinsel statt. Aufgerufen hatte wieder die Organisation „Menys Turisme Més Vida“ (Weniger Tourismus, mehr Leben).

Nach Angaben der Behörden nahmen etwa 1.000 Personen an der Kundgebung in der bei Touristen sehr beliebten Kleinstadt teil. Die „Mallorca Zeitung“ schätzte die Zahl der Teilnehmer auf 2.000, das „Mallorca Magazin“ sogar auf 2.500.

Bei der Demonstration waren Rufe gegen Urlauber zu hören, die auf der Insel abwertend als „guiris“ bezeichnet werden. Auseinandersetzungen mit der Polizei wie vor zwei Wochen in Palma gab es diesmal aber nicht.

In der Kleinstadt Sóller im Westen der Insel riefen Demonstranten teils Schmährufe gegen Urlauber. Die Einheimischen sind vor allem über hohe Mieten infolge der vielen Urlaubger erbost.

In der Kleinstadt Sóller im Westen der Insel riefen Demonstranten teils Schmährufe gegen Urlauber. Die Einheimischen sind vor allem über hohe Mieten infolge der vielen Urlaubger erbost.

Die Bürgerplattform „Menys Turisme Més Vida“ hatte erstmals 2024 zum Protest aufgerufen. Im Mittelpunkt steht die sich immer weiter verschärfende Wohnungsnot im Zuge des Massentourismus auf Mallorca.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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