Hubschrauber-Unglück

Ein Toter bei Hubschrauber-Kollision in der Everest-Region

Abgestürzter Hubschrauber unterhalb des Basislagers des Mount Everest in Nepal.

Abgestürzter Hubschrauber unterhalb des Basislagers des Mount Everest in Nepal.

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Von dpa

In der Nähe des Base Camps des Mount Everests auf nepalesischer Seite sind zwei Hubschrauber kurz vor der Landung in der Luft miteinander kollidiert. Ein indischer Tourist sei bei dem Unfall gestorben, ein weiterer Fluggast aus Neuseeland im selben Helikopter sei verletzt in ein Krankenhaus in Kathmandu gebracht worden, teilte ein lokaler Polizeibeamter mit. Die Piloten beider Hubschrauber seien in Sicherheit. Auch einer der Piloten wurde verletzt, wie die Zeitung „The Kathmandu Post“ berichtete.

Videos zeigten, wie die Rotorblätter eines Hubschraubers den Rumpf des anderen wenige Meter über dem Boden trafen. Beide Hubschrauber versuchten, aus entgegengesetzter Richtung kommend etwa zur gleichen Zeit auf einer als Landeplatz benutzten Schnee- oder Eisfläche zu landen. Beide Hubschrauber blieben nach dem Absturz schwer beschädigt liegen.

Der Unfall ereignete sich im Ort Pheriche, der auf 4.371 Metern Höhe als beliebter Zwischenstopp für Trekker und Bergsteiger auf dem Weg zum Base Camp des Everest gilt. Das Camp ist sowohl Ziel von Trekkingtouren als auch der Ausgangspunkt für Expeditionen zum Gipfel des mit 8.849 Metern höchsten Bergs der Erde. Wie es zur Kollision kam, war zunächst unklar. Wie die „Kathmandu Post“ unter Berufung auf Beamte berichtete, gab es vermutlich bei der Kommunikation zwischen beiden Piloten ein Missverständnis.

Debatte um Hubschrauber-Rundflüge

Seit Jahren wird der Zeitung zufolge eine hitzige Diskussion zwischen Anbietern von Hubschraubertouren in der Everest-Region und lokalen Gemeinden geführt. Die Gemeinden sehen in der zunehmenden Zahl von Hubschrauberflügen in der Region eine Bedrohung für das empfindliche Ökosystem. Auf der anderen Seite werde argumentiert, die teuren Rundflüge in der Region seien wichtig für den einheimischen Tourismusmarkt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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