Brandkatastrophe

Brand in zwei Schulen im Kongo - mindestens 15 tote Kinder

Bei einem Feuer in einem dicht bebauten Wohnviertel in Bukavu brannten auch zwei Schulen ab.

Bei einem Feuer in einem dicht bebauten Wohnviertel in Bukavu brannten auch zwei Schulen ab.

Von dpa

Bei einem Feuer in der ostkongolesischen Stadt Bukavu kamen nach Behördenangaben mindestens 15 Schülerinnen und Schüler ums Leben. Das ganze Ausmaß der Brandkatastrophe war zunächst nicht abzuschätzen.

„Wir glauben, dass es mehr als 15 Tote gibt“, sagte der Gouverneur der Provinz Süd-Kivu, deren Hauptstadt Bukavu ist. In kongolesischen Medienberichten, die sich auf Angaben von Schulen und Krankenhäusern beriefen, war sogar von mindestens 27 toten Kindern und 29 Verletzten die Rede.

Die Ursache des Feuers, das zwei Grundschulen und etwa 300 Wohnhäuser zerstörte, war zunächst unklar. Das Gebiet des Brandes war dicht bebaut. Bilder vom Unglücksort zeigten völlig zerstörte Wellblechhütten, auch Holz wurde nach Angaben von Anwohnern als Baumaterial verwendet.

In dem Feuer starben mindestens 15 Kinder - die Zahl könnte jedoch deutlich höher sein.

In dem Feuer starben mindestens 15 Kinder - die Zahl könnte jedoch deutlich höher sein.

Ministerium: Serie von Bränden in Bukavu

„Die Kinder erstickten oder kamen bei einer Massenflucht ums Leben“, sagte Justin Muganda, der neben einer der betroffenen Schulen wohnt. Er habe zwei schwer verletzte Kinder auf seinem Motorrad zu einem Krankenhaus gebracht, das aber bereits überfüllt mit Unglücksopfern gewesen sei. Auf dem Weg in ein anderes Krankenhaus seien die Kinder gestorben.

Das Bildungsministerium in Kinshasa teilte mit, die Ursache des Feuers müsse noch untersucht werden. Nach Angaben des Ministeriums gab es in Bukavu zuletzt eine Serie von Bränden, von denen mehrfach auch Schulen betroffen waren.

Die Regierung des zentralafrikanischen Landes hat keine Kontrolle über Bukavu. Die Provinzhauptstadt wurde im Februar 2025 von der Rebellenmiliz M23 erobert, die dort eine eigene Verwaltung aufbaute.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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