Unfall mit Elch

Auto in Polen stößt mit Elch zusammen: Beifahrerin stirbt

Ein aus Polen stammender Elch wurde wiederholt auch in Brandenburg gesehen. 2018 wurde dem Elch ein gelbes Sendehalsband angelegt, um seine Routen zu dokumentieren. (Archivbild/Illustration)

Ein aus Polen stammender Elch wurde wiederholt auch in Brandenburg gesehen. 2018 wurde dem Elch ein gelbes Sendehalsband angelegt, um seine Routen zu dokumentieren. (Archivbild/Illustration)

Von dpa

Im Norden Polens ist ein Auto auf einer Schnellstraße mit einem Elch zusammengestoßen. Wie der Nachrichtensender TVN24 am Samstag online berichtete, wurde dabei eine 40 Jahre alte Beifahrerin so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus starb.

„Leider konnte das Leben der Frau nicht gerettet werden“, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender. Der 45-jährige Fahrer des Autos sei ebenfalls verletzt worden, aber nicht lebensgefährlich.

Der Unfall ereignete sich demnach am Freitagabend gegen 21.30 Uhr auf der Schnellstraße S61 bei der Ortschaft Czerwonka, nördlich der Stadt Suwalki, unweit der Grenze zu Litauen. Die Straße wurde nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt. Die genauen Umstände des Unfalls sollen noch von Polizei und Staatsanwaltschaft untersucht werden.

Mehr freilebende Elche in Polen

Der Elchbestand in Polen hat sich rasant erholt, seit die Tiere kurz nach der Jahrtausendwende unter verstärkten Schutz gestellt worden sind. Nach Informationen der Nachrichtenagentur PAP gibt es im ganzen Land inzwischen wieder mehr als 30.000 freilebende Tiere. Der Großteil von ihnen konzentriert sich auf den Nordosten, in dem auch der Unfallort liegt.

Eine Statistik über Elch-Unfälle gibt es laut PAP zwar nicht, doch zeigen Unfallberichte regelmäßig, dass sich die Zusammenstöße in den vergangenen Jahren häuften. Dies liegt nach Aussagen von Experten auch daran, dass früher zusammenhängende Naturgebiete mittlerweile durch Straßen zerschnitten worden seien. Dass Verkehrsunfälle mit Elchen für Menschen tödlich enden, ist aber auch in Polen ungewöhnlich.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.