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Zum 60. - Fleischkuchen für Torsten Sträter in TV-Show

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Hackbraten mit Gurken-Kerzen für Torsten Sträter.

Hackbraten mit Gurken-Kerzen für Torsten Sträter.

Von dpa

Der Comedian Torsten Sträter hat zum 60. Geburtstag eine Torte aus Hackbraten, garniert mit Kerzen aus Gewürzgurken und Silberzwiebeln erhalten. In der WDR-Talkshow „Kölner Treff“, die am Tag vor seinem heutigen Geburtstag aufgezeichnet worden ist, war Sträter angesichts des ungewöhnlichen Fleischkuchens fast sprachlos. „Ja, das ist... das ist Hack... Das ist tatsächlich...“, stammelte er unter Applaus des Publikums, sein Gesicht sprach dabei Bände.

„Das ist wirklich schön. Der erste Geburtstagskuchen, der beim Verdauen nicht die Farbe wechseln muss. Ich bin begeistert und ... und ich freu mich“, ergänzte der Comedian, als er seine Sprache und seinen Humor wiedergefunden hatte.

Zu sehen ist die am Donnerstag aufgezeichnete Sendung am heutigen Freitagabend, ab 22.00 Uhr im WDR-Fernsehen.

Diabetes und Krebs

Die Moderatorin der Talkrunde, Susan Link, deutete an, warum Sträter ausgerechnet eine Torte aus Hackbraten erhalten haben könnte: „Du weißt ja, Torsten, es geht ja um weniger Zucker und daher ist es Hackbraten geworden.“ Der Comedian hatte kürzlich in einer anderen Talkshow publik gemacht, dass er unter Diabetes leidet. Die Erkrankung sei während einer Krebstherapie festgestellt worden.

Der am 4. September 1966 in Dortmund geborene Sträter zählt zu den erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands. Für sein Live-Programm wurde er 2024 mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. 2022 erhielt er zusammen mit Kurt Krömer einen Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung für ein TV-Gespräch über Depressionen.

Sträter hatte zum Jahresbeginn seine Auftritte absagen müssen und Mitte April schließlich seine Krebs-Diagnose öffentlich gemacht. Nähere Angaben zur Art des Tumors machte er dabei nicht. Bereits im Mai war er auf die Bühne zurückgekehrt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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