Queen-Sänger wäre 80 Jahre alt

Würde Freddie Mercury heute noch mit Queen auf Tour gehen?

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Freddie Mercury gilt als einer der legendärsten Live-Performer der Musikgeschichte. (Archivbild)

Freddie Mercury gilt als einer der legendärsten Live-Performer der Musikgeschichte. (Archivbild)

Von dpa

Queen-Schlagzeuger Roger Taylor (77) glaubt nicht, dass Freddie Mercury im hohen Alter noch mit Queen auf der Bühne stehen würde. „Ich habe das Gefühl, Freddie hätte wahrscheinlich gesagt: "Ich glaube, jetzt reicht's, Darling!"“, scherzte Taylor im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Ich weiß es zwar nicht, aber ich vermute, er wäre mit 80 nicht auf Tournee gegangen. Vielleicht würde er auch etwas völlig anderes machen - er war ja immer sehr einfallsreich.“

Gedenkveranstaltungen zum 80. Geburtstag

Am 5. September wäre der Queen-Frontmann 80 Jahre alt geworden. Weltweit wird der Sänger und Entertainer an diesem Wochenende bei zahlreichen Events gefeiert, unter anderem bei einer Freddie-Mercury-Gala in Montreux, wo Mercury eine Statue gewidmet ist. Taylor kündigte an, er werde auf seinen Bandkollegen anstoßen. Mercury starb 1991 an einer Lungenentzündung infolge einer AIDS-Erkrankung.

Für Queen-Schlagzeuger Roger Taylor ist Freddie Mercury bis heute unerreicht. (Archivbild)

Für Queen-Schlagzeuger Roger Taylor ist Freddie Mercury bis heute unerreicht. (Archivbild)

„Es ist wundervoll, dass sich die Welt an Freddie erinnert. Er war mein bester Freund und ein großartiger Mensch“, sagte Taylor. „Wir haben ihn alle sehr geliebt. Er fehlt uns so sehr, seit er nicht mehr da ist.“ Trotzdem bleibe Mercury sowohl für ihn als auch für Queen-Gitarrist Brian May ein wichtiger Teil seines Lebens. „Wenn Brian und ich zusammen sind, dann denken wir manchmal, Freddie säße in der Ecke und fragen uns, was er wohl denken oder sagen würde. Es ist schon komisch.“

Taylor: Niemand kann Mercury das Wasser reichen

Für Taylor, der am 18. September sein neues Soloalbum „Violence Insane In A Beautiful World“ veröffentlicht, ist Mercury als Künstler und Live-Performer mehr als drei Jahrzehnte nach seinem Tod immer noch unerreicht. „Es gibt niemanden, der ihm heute das Wasser reichen könnte“, sagte er. „Ich glaube, dass Leute wie Freddie und David Bowie einfach bleiben. Die wird man nie vergessen.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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