An der Grenze zu NRW
Niederlande: Erneuertes Museum zeigt Antike und Kunst
Von kostbaren Funden aus der Römerzeit bis hin zur ältesten Spielzeugfigur der Welt: Nach einem jahrelangen Umbau öffnet das niederländische Museum Valkhof in Nimwegen wieder seine Türen. Das Museum an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen ist für seine große Sammlung der römischen Antike bekannt.
Das rund 30 Jahre alte Gebäude wurde umfassend modernisiert und erweitert. Außerdem wurde das Konzept inhaltlich erweitert. Das Museum will eine Brücke bis in die Gegenwart schlagen, wie die Direktorin Hedwig Saam bei der Präsentation des Gebäudes sagte. „Es ist ein Ort, an dem man unerwartete Verbindungen sieht und wo Geschichte etwas über das Heute aussagt.“
Das Museum der ältesten Stadt der Niederlande liegt direkt am Limes, der einstigen Nordgrenze des Römischen Reiches - seit 2021 Unesco-Weltkulturerbe. Zahlreiche kostbare Funde aus archäologischen Ausgrabungen aus der römischen Zeit vor mehr als 2.000 Jahren werden im Museum ausgestellt.
Der Valkhof liegt auch an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. „Mensch auf der Grenze“ wird nach Angaben des Museums auch das neue übergreifende Thema der Präsentation. Ein Schwerpunkt ist dabei das Thema Migration.
Die Sammlung umfasst Objekte aus rund 40.000 Jahren Geschichte der Region. Dazu gehören etwa die älteste Spielzeugfigur der Welt und eine kostbare römische Gesichtsmaske. Zusätzlich zur antiken Sammlung werden auch Werke zeitgenössischer Künstler gezeigt.
Vor gut drei Jahren war das Museum für den Umbau geschlossen worden. Die niederländische Königin Máxima wird es am Donnerstag offiziell eröffnen.









