Theater

Degen-Unfall im Theater: Lars Eidinger stoppt Vorstellung

Artikel vorlesen
Bei einer Aufführung von «Richard III.» an der Schaubühne Berlin rutscht dem Schauspieler Lars Eidinger ein Degen aus der Hand und verletzt eine Zuschauerin leicht. (Archivbild)

Bei einer Aufführung von «Richard III.» an der Schaubühne Berlin rutscht dem Schauspieler Lars Eidinger ein Degen aus der Hand und verletzt eine Zuschauerin leicht. (Archivbild)

Von dpa

Bei einer Aufführung des Theaterstücks „Richard III.“ von William Shakespeare an der Berliner Schaubühne ist es zu einem Unfall mit einem Degen und einer leicht verletzten Zuschauerin gekommen. Dem Schauspieler Lars Eidinger rutschte am Donnerstagabend während einer Kampfszene die Theaterwaffe aus der Hand.

Der Degen glitt über die Bühne, eine Zuschauerin in der ersten Reihe wurde von dem Griff am Kopf getroffen, wie das Theater mitteilte. Die „Berliner Zeitung“ hatte nach der Vorstellung berichtet.

Der Unfall passierte laut dem Theater in der letzten Szene der Vorstellung, als der Protagonist Richard mit einem Degen allein gegen seine Dämonen kämpfte. Eidinger habe daraufhin sofort die Vorstellung unterbrochen. Er entschuldigte sich und eilte zum Bühnenrand, um nach der verletzten Frau zu sehen, wie die Zeitung berichtete.

Bei einer Aufführung von «Richard III.» an der Schaubühne Berlin rutscht dem Schauspieler Lars Eidinger ein Degen aus der Hand, eine Zuschauerin wird leicht verletzt. (Archivbild)

Bei einer Aufführung von «Richard III.» an der Schaubühne Berlin rutscht dem Schauspieler Lars Eidinger ein Degen aus der Hand, eine Zuschauerin wird leicht verletzt. (Archivbild)

Eidinger ließ dann das Saallicht anschalten und bat um einen Arzt. Die verletzte Frau wurde von der anwesenden Theaterärztin versorgt, so die Schaubühne. Ein Krankenwagen musste demnach nicht gerufen werden. Die Vorstellung wurde nicht fortgesetzt und die Zuschauer verließen den Saal.

Die Schaubühne betonte: „Wir bedauern den unglücklichen Vorfall bei der gestrigen Vorstellung von "Richard III." zutiefst und stehen noch immer unter Schock.“ Eidinger habe am Vormittag mit der Frau telefoniert, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Auch die Leitung des Theaters stehe in Kontakt mit ihr.

Kampfszenen wie die Fechtszene würden gemeinsam mit einem Stunt-Koordinator erarbeitet und trainiert. Die Abläufe würden nun noch einmal neu überprüft. Die kommenden Vorstellungen von „Richard III.“ könnten wie geplant stattfinden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Folgen Sie Themen dieses Artikels:

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein Idowa

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.