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Der Kinder-Horrorfilm „Coraline“ entführt in eine andere Welt

ZUMA Press Wire/Imago
Coraline klettert durch den magischen Gang, der die zwei Welten miteinander verbindet.
Darum geht’s: Das Leben der elfjährigen Coraline ist grau und langweilig. Seit dem Umzug finden ihre Eltern kaum mehr Zeit für sie und keiner ihrer alten Freunde ist hier. Auch ihre Nachbarn sind keine guten Spielgefährten und die einzige gleichaltrige Person, Nachbarsjunge Wybie, nervt nur. Inmitten ihrer Verzweiflung entdeckt Coraline eines Tages etwas, das ihr eine ganz neue Welt offenlegt. Ein verborgener, magischer Tunnel verbindet ihr Wohnzimmer mit einer scheinbar perfekten Parallelwelt.
In dieser findet das kleine Mädchen alles, was ihr in der realen Welt zu fehlen scheint. Alles ist bunter, wärmer und einladender. Besonders die Bewohner dieser anderen Realität gefallen Coraline. Sie sind freundlich und schenken ihr die Aufmerksamkeit, die ihr seit dem Umzug fehlt. Nur eine Sache ist komisch: Als sie auf ihre Eltern trifft, die sich selbst als „andere Mutter“ und „anderer Vater“ vorstellen, starren sie schwarze Kreise an. Kurz hinterfragt die Elfjährige, warum die Lebewesen in dieser Welt Knöpfe statt Augen besitzen, bevor ihr ein Festmahl aufgetischt wird und ein warmes Bett auf sie wartet. Als der nächste Tag wieder in der grauen Realität beginnt, ist ihr klar: Sie muss zurück. Und diesmal will sie länger bleiben als zuvor. Doch der Schein des vermeintlichen Paradieses trügt. Und gerade ein Paar schwarze Knöpfe wird von großer Bedeutung werden.
Fazit: „Coraline“ entführt Zuschauer genau wie den Hauptcharakter sofort in eine andere Welt. Der Animationsfilm ist aufwendig gestaltet und schafft wunderschöne Bilder. Er ist außerdem an einigen Stellen trotz seiner Freigabe ab sechs Jahren etwas gruselig, was perfekt in die Jahreszeit passt.









