Gaming-Tipp
Browser-Game „Shoutout!“ hilft dabei, Antisemitismus zu erkennen

Universität Duisburg-Essen
In einer der sieben Missionen muss der Spieler einem Social-Media-Post verwendete Stereotype zuordnen.
Du bist Trainee einer Widerstandsbewegung, die antisemitische Inhalte im Internet erkennt und analysiert. Um in das Netzwerk aufgenommen zu werden, musst du eine Art Trainingscamp absolvieren. In sieben Missionen lernt der Spieler in „ShoutOut!“, Judenhass, der online verbreitet wird, zu erkennen, indem er gezeigte Social-Media-Beiträge als harmlos oder als problematisch einstuft. Dabei werden die Themenbereiche Antisemitismus gegen Israel, Verschwörungsmythen, Stereotype und Holocaustverzerrung behandelt.
Das Spiel und die dazugehörigen Bildungsansätze und Materialien wurden von den Mitarbeitern des Projekts Social Media Literacy gegen Antisemitismus an der Universität Duisburg-Essen entwickelt und von der Claims Conference, dem Bundesministerium der Finanzen und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft gefördert. Unter shout.gusmanson.nl wird das Spiel kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Passend zu „ShoutOut!“ sind auf der Internetseite der Uni eine Handreichung für Lehrer und Unterrichtsmaterial verfügbar, die zusammen mit dem Spiel als Diskussionsgrundlage verwendet werden kann. Für das Spiel gibt es auch eine digitale Lernumgebung, in der im Anschluss gemeinsam über die Entscheidungen diskutiert werden kann. „ShoutOut!“ kann eine anschauliche Idee für eine Unterrichtsstunde sein. Wird es alleine gespielt, fehlt an manchen Stellen die Einordnung.
„ShoutOut!“, Webbrowser, kostenlos mit Unterrichtsmaterial, empfohlen ab 15 Jahren.







