Musiktipp
Band Atomic veröffentlicht neuen Song „Hey Now Right Now“

Atomic
Atomic, die bayerische Brit- und Indie-Rock-Formation aus Furth im Wald, hat eine neue Single namens „Hey Now Right Now“veröffentlicht.
„Hey Now Right Now“ ist da. Wovon die Rede ist? Von der neuen Single der Indie-Rocker von Atomic. Dabei arbeiteten die Bayerwald-Musiker mit einer Musikerin zusammen, die auf Bairisch weiche sowie sanfte Geschichten erzählt und deren Mann, Comedian Michael Mittermeier, von „Blackouts“ redet oder sich durchs TV-Programm „zapped“. Wer gemeint ist? Gudrun Mittermeier.
Mit fröhlichen Akkordwechseln steigt „Hey Now Right Now“ in die Drei-Minuten-Soundreise ein. Es ist eine Ode an das eine Mädchen, bei dem sich Mann zu Hause fühlen kann. Ein locker-flockiges Sommerlied mit Mundharmonika-Begleitung geht hier ins Ohr. Die Single schließt an das Album „If This Wall Could Sing“ aus dem Vorjahr an und zeugt davon, dass die Gruppe um die Zwillingsbrüder Thomas und Rainer Marschel erwachsen geworden und zeitlos geblieben ist, sich aber dennoch nah an den Idolen von Oasis orientiert.
Schallplatten werden wieder beliebter
Seit August ist „If This Wall Could Sing“ auch als Vinyl-Platte zu haben. Thomas Marschel verweist darauf, dass die großen schwarzen Longplayer wieder an Zulauf gewinnen – wenngleich sie bei der Atomic-Platte rot gefärbt wurden. Bei ihren Konzerten verkauft Atomic beispielsweise 15 von 20 Alben in Form von Schallplatten. Thomas Marschel glaubt, dass man da noch mehr in Händen halte, was für Musikliebhaber besonders wichtig sei. Und vielleicht spiele auch etwas Nostalgie mit rein.
Egal, in welcher Form: „If This Wall Could Sing“ klingt und läuft gut. Auch in Frankreich, Österreich oder den USA hören sie die Bayerwald-Band. Da hilft es natürlich, dass Promis wie zum Beispiel Ex-Fußballer Markus Babbel das Album toll finden und in ihren Instagram-Kanälen bewerben.
„Es ist das bislang rundeste und qualitativ beste“, meint dann auch Thomas Marschel selbst zum Album. Das beginnt bei den Tonaufnahmen und hört im Artwork auf. Das ging, weil die Band keine Deadlines seitens irgendwelcher Labels erfüllen musste. Dieses Mal waren Atomic sehr unabhängig. Independent, so wie sich das klischeehaft für eine Indie-Gruppe eben eigentlich gehört.










