Fußball-Bundesliga

Wie geht's weiter mit Neuer? Bayern sehen „keinen Stress“

Was macht Manuel Neuer im Sommer, aufhören und nochmals verlängern beim FC Bayern?

Was macht Manuel Neuer im Sommer, aufhören und nochmals verlängern beim FC Bayern?

Von dpa

Eine Zukunfts-Entscheidung hat Manuel Neuer bereits getroffen. Deutschlands Rekordtorwart schließt ein Comeback in der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in diesem Sommer aus. Aber wird der bald 40-Jährige auch in der kommenden Saison noch im Tor des FC Bayern München stehen?

Die Antwort auf diese Frage schieben die sportlich Verantwortlichen beim deutschen Fußball-Rekordmeister weiter auf die lange Bank. „Bei Spielern in einem gewissen Alter, sagen wir ab 34 Jahren, stoppt man damit, frühzeitig über die nächste Saison zu sprechen“, sagt Trainer Vincent Kompany.

Und Sportdirektor Christoph Freund stellte vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim SV Werder Bremen fest: „Wir wissen, dass der Vertrag von Manu am Ende der Saison ausläuft. Aber wir haben alle zusammen keinen Stress.“ Wenn ein Spieler so weit in der Karriere sei, habe man nicht so einen Druck, bemerkte der Sportdirektor: „Manu fühlt in sich hinein. Er kennt seinen Körper so gut wie kein anderer. Er möchte auf höchstem Level spielen.“

Beim einstigen Nord-Süd-Klassiker in Bremen wird erneut Neuer im Tor stehen, wie Kompany am Tag vor der Partie verriet. Und der Belgier gibt sich entspannt mit Blick auf die Münchner Torwart-Konstellation in der Zukunft. „Ich habe im Moment den besten Torwart in Deutschland im Tor“, sagte Kompany.

„Ich bin wirklich glücklich - und möchte diesen Moment leben. Wir sind in drei Wettbewerben dabei, Bundesliga, Pokal, Champions League. Ich möchte keine Energie vergeuden, zu viel über die nächste Saison zu reden“, erklärte der Bayern-Coach. Das werde sich erst dann ändern, wenn Sportvorstand Max Eberl, Sportdirektor Freund und Neuer selbst den Moment für Gespräche und eine Zukunfts-Entscheidung gekommen sehen. Hört Neuer im Sommer auf?

„Manu ist richtig gut drauf, er ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Er ist unser Kapitän“, sagte Freund. Er bezeichnete zudem die spezielle Torhüter-Konstellation mit Routinier Neuer und dem jungen Jonas Urbig (22) als „eine sehr gute Situation“ für den Bundesliga-Tabellenführer. Urbig bekommt schon in dieser Saison mehr Einsätze und soll Neuer kurz- oder mittelfristig als Nummer eins beim deutschen Rekordmeister nachfolgen.

In Bremen müssen die Bayern auf den gesperrten Top-Vorlagengeber Michael Olise (5. Gelbe Karte) verzichten, der erstmals seit seinem Wechsel aus England nach München im Sommer 2024 ein Bundesligaspiel verpassen wird.

„Michael hat überragend gespielt bis jetzt. Eine Sperre kann mal passieren. Aber Hauptsache, er ist nicht verletzt. Da kann ein anderer Spieler sich freuen auf seinen Einsatz“, sagte Kompany. Youngster Lennart Karl ist eine Option.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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