DFB-Pokal

Wehrle nach Fan-Protesten: „Unterbrechungen vermeiden“

Alexander Wehrle hat auf die Proteste der Fans gegen den DFB reagiert.

Alexander Wehrle hat auf die Proteste der Fans gegen den DFB reagiert.

Von dpa

Vorstandschef Alexander Wehrle vom VfB Stuttgart hat auf den kollektiven Protest der Fans der Schwaben und des FC Bayern München beim DFB-Pokalfinale (0:3) mit gemäßigten Tönen reagiert. „Generell ist es so, dass wir die Fan-Kultur unterstützen“, sagte er. „Klar ist aber auch, ich wünsche mir, dass es nicht zu Spielunterbrechungen führt, weil der Fußball schon die 90 Minuten im Mittelpunkt stehen sollte.“

Die Anhänger hatten während der Partie ihren Unmut über den Deutschen Fußball-Bund zum Ausdruck gebracht. Mit Sprechchören und Transparenten wurde der Verband in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit im Berliner Olympiastadion verunglimpft.

Zum Abschluss der offensichtlich konzertierten Aktion zündeten beide Fanlager massive Pyrotechnik und sorgten dadurch für eine Spielunterbrechung. Angesichts der Rauchentwicklung konnte Schiedsrichter Sven Jablonski die Partie erst nach einigen Minuten wieder anpfeifen. Der Protest richtete sich neben den hohen Ticketpreisen für die Partie gegen die aus Sicht der Fans unverhältnismäßige Rechtsprechung des Verbands bei Fanvergehen.

Auf den Rängen im Berliner Olympiastadion protestieren Fans gegen den DFB.
Auf den Rängen im Berliner Olympiastadion protestieren Fans gegen den DFB.
Auf den Rängen im Berliner Olympiastadion protestieren Fans gegen den DFB.
Pyrotechnik sorgten für eine Spielunterbrechung im Olympiastadion.
Pyrotechnik sorgten für eine Spielunterbrechung im Olympiastadion.
Pyrotechnik sorgten für eine Spielunterbrechung im Olympiastadion.
Wegen des Nebels wurde das Finale für mehrere Minuten unterbrochen.
Wegen des Nebels wurde das Finale für mehrere Minuten unterbrochen.
Wegen des Nebels wurde das Finale für mehrere Minuten unterbrochen.

Wehrle wies den Vorwurf indes zurück, Fans würden mit solchen Aktionen ein ganzes Spiel „kapern“. Er sagte: „Das sehe ich nicht so.“ Zugleich hob er die Unterstützung von den Rängen hervor: „Das ist alles, was zählt.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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