Radioaktivität

Warum der Freistaat ein weiteres Strahlenschutz-Labor öffnet

Ein neues Strahlenschutzlabor in Kulmbach soll den AKW-Rückbau in Bayern begleiten. (Symbolbild)

Ein neues Strahlenschutzlabor in Kulmbach soll den AKW-Rückbau in Bayern begleiten. (Symbolbild)

Von dpa

Ein neues Kompetenzzentrum für Strahlenschutz soll vor allem den AKW-Rückbau in Bayern begleiten. Das Zentrum in Kulmbach übernehme zentrale Aufgaben „bei den Freigabemessungen im Zuge des Rückbaus der bayerischen Kernkraftwerke“, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). „Das gewährleistet unabhängige Kontrollen und hohe Transparenz.“

Bayern hat demnach im Bereich Strahlenschutz nun zwei leistungsfähige Labore - in Augsburg und in Kulmbach. Die Notfallvorsorge werde dadurch zukunftssicher aufgestellt, sagte Glauber weiter.

Im Kulmbacher Labor werden vor allem Proben, die bei Kontrollen vor Ort im Zusammenhang mit dem AKW-Rückbau genommen werden, untersucht. Dazu zählen nach Angaben des Ministeriums Freigabemessungen und die strahlenschutztechnische Überwachung des Personals. Der Neubau in Kulmbach für 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat rund 40 Millionen Euro gekostet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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