Fußball-Bundesliga

Vor Real-Gipfel: Wie viele Pausen gönnt Kompany?

Dürfen Manuel Neuer (m) und Harry Kane (r) gegen St. Pauli durchschnaufen? (Archivbild)

Dürfen Manuel Neuer (m) und Harry Kane (r) gegen St. Pauli durchschnaufen? (Archivbild)

Von dpa

Pausen für Harry Kane oder Manuel Neuer vor dem zweiten alles überstrahlenden Gigantenduell in der Champions League gegen Real Madrid? Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany lässt sich für die Bundesliga-Pflichtaufgabe beim abstiegsbedrohten FC St. Pauli am Samstag (18.30 Uhr/Sky) alles offen.

„Ehrlicherweise, ich weiß es noch nicht. Ich will noch letzte Informationen bekommen“, sagte Kompany an seinem 40. Geburtstag vor dem Training. Dass der Belgier aber einige seiner Stars schont, ist naheliegend. Kompany will in Hamburg eine Mannschaft, die mit genau so viel Energie wie beim 2:1 gegen Real im Viertelfinal-Hinspiel am Dienstag auftritt.

Er möchte dabei nicht nur auf die Qualität schauen, sondern auch die Frische seiner Spieler. „Wir wollen das nicht verlieren, was wir derzeit haben“, betonte Kompany vor der Dienstreise nach Hamburg und dem Rückspiel gegen Real vor heimischer Kulisse am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN). Konkurrenzkampf könne seiner Mannschaft „extra Feuer geben.“

Vincent Kompany lässt sich nicht in die Karten schauen. (Archivbild)

Vincent Kompany lässt sich nicht in die Karten schauen. (Archivbild)

Als Alternative in der Offensive fehlt ihm gegen St. Pauli und Real sowie darüber hinaus schon mal Youngster Lennart Karl. Der 18-Jährige hat sich einen Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel zugezogen. In Madrid war der Dribbler nicht zum Einsatz gekommen und saß auf der Bank.

Stürmerstar Harry Kane konnte trotz Problemen am Sprunggelenk gegen Real im Hinspiel auflaufen. „Bei Harry war es nach dem Spiel gut. Er hat ein bisschen über die Schmerzgrenze gespielt, aber am nächsten Tag war alles gut“, sagte Kompany über den unverzichtbaren Engländer.

Sogar einen Einsatz des gleichaltrigen Manuel Neuer gegen St. Pauli, wo die Bayern den uralten Torrekord von 101 Treffern aus der Bundesligasaison 1971/72 übertreffen können, schloss Kompany nicht aus. „Wir hatten noch nicht viel Zeit zwischen den Spielen“, sagte der Belgier. „Wenn Manu nicht sagt, dass er ein Problem spürt, dann macht man weiter.“ Neuer könne dann im „Flow“ bleiben.

Sollte der frühere Nationaltorwart doch eine Verschnaufpause bekommen, würde ihn Jonas Urbig zwischen den Pfosten ersetzen. „Wir werden immer vernünftig entschieden“, versicherte Kompany.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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